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Der Fußball-Drittligist FSV Frankfurt fährt als Favorit nach Zwickau: Bloß kein Schlendrian

Von Erstmals in dieser Saison sind die Bornheimer klarer Favorit. Damit sich ja kein Schlendrian einschleicht, hat sich Trainer Roland Vrabec etwas einfallen lassen.
Mit viel Einsatz will Steffen Schäfer (rechts) vom Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt auch am Samstag in Zwickau zu Werke gehen. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Mit viel Einsatz will Steffen Schäfer (rechts) vom Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt auch am Samstag in Zwickau zu Werke gehen.
Frankfurt. 

Die vergangenen drei Partien hat der FSV Zwickau verloren, aus den vorigen neun Partien der Dritten Fußball-Liga holte der Aufsteiger lediglich vier Zähler – es überrascht nicht, dass die Westsachsen nach dem verheißungsvollen Start mit vier Punkten aus zwei Begegnungen auf den vorletzten Platz abgerutscht sind. Keine Frage also, dass der FSV Frankfurt morgen (14 Uhr) in Zwickau seine beeindruckende Serie von vier Siegen am Stück ausbauen will – und als eindeutiger Favorit antritt.

Für Trainer Roland Vrabec ist die Konstellation trügerisch. Und er versucht alles daran zu setzen, dass sein Team die leidgeplagten Zwickauer nicht unterschätzt. Die Vorbereitung auf die Partie verlaufe „genau so, als wenn wir gegen Tabellenführer Duisburg spielen würden“, betont der 42-Jährige. Meidericher „Zebras“ wie Zwickauer „Schwäne“ – das ist zumindest gewöhnungsbedürftig.

Was die Bornheimer im für etwa 20 Millionen Euro neu erbauten Zwickauer Stadion wahrscheinlich erwartet, bringt Massimo Ornatelli auf den Punkt. „Es wird über den Kampf gehen“, sagt er. Dabei müsse seine Mannschaft aber auch darauf achten, die eigene spielerische Linie durchzuziehen. „Die Mischung muss passen.“ Und für die kreativen Momente ist derzeit keiner beim FSV so verantwortlich wie der 30-Jährige. „Er ist seit Wochen in einer guten Verfassung und sehr, sehr wichtig für unser Spiel“, sagt Vrabec. Nicht nur, weil Ornatelli seine Mitspieler fein einsetzt und Tore vorbereitet – beim 6:0 zuletzt über Fortuna Köln waren es gleich vier –, sondern er leiste auch bestens Defensivarbeit im Spiel gegen den Ball. „Massimo interpretiert die Zehner-Position gut.“

Wie Ornatelli dürften auch wieder die zehn Spieler auf dem Feld stehen, die seit dem ersten Saisonsieg vor einem Monat über Preußen Münster die Startformation bilden. Allen anderen bleibt wieder einmal nur ein Platz auf der Bank oder Tribüne. „Sie müssen mit dieser Situation zurechtkommen und das Positive daraus ziehen“, sagt Sportdirektor Roland Benschneider. Unruhe sei noch nicht aufgekommen. „Wir haben einen guten Teamgeist. Wir haben die Jungs auch so ausgesucht, dass keine Quertreiber dabei sind.“

Quertreiber wären in der aktuellen Situation freilich auch Gift für den FSV Zwickau. Beim jüngsten 2:3 in Halle boten die Sachsen über eine Halbzeit Paroli, doch in der zweiten kassierten sie drei Tore nach Standards. „Es ist erfreulich, dass die Mannschaft Moral gezeigt hat und sich gewehrt hat. Für uns ist das logischerweise nur ein schwacher Trost, weil wir im Endeffekt wieder mit null Punkten nach Hause fahren“, sagte Trainer Torsten Ziegner.

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