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FSV Frankfurt: Bornheimer trennen sich von cleveren Stadtallendorfern 0:0

Von Der Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt kam gestern Abend bei seiner Heimpremiere zwar nicht über ein 0:0 gegen Eintracht Stadtallendorf hinaus und musste den Platz an der Tabellenspitze gleich wieder an den SSV Ulm abgeben. So richtig traurig darüber war aber niemand im Lager der Bornheimer.
Der Frankfurter Kamil Tyminski (links) setzt sich in dieser Szene gegen den Stadtallendorfer Antonyos Celik durch. Foto: Patrick Scheiber (imago sportfotodienst) Der Frankfurter Kamil Tyminski (links) setzt sich in dieser Szene gegen den Stadtallendorfer Antonyos Celik durch.
Frankfurt. 

Der Jahrhundertsommer hatte natürlich auch den Frankfurter Osten, wo der FSV Frankfurt seine Heimspiele in der Fußball-Regionalliga Südwest austrägt, fest in seinem Schwitzkasten. Als Schiedsrichter Marc Philip Eckermann gestern Abend um exakt 19.30 Uhr die Partie zwischen den Bornheimern und Eintracht Stadtallendorf mit einem energischen Pfiff eröffnete, herrschten unten auf dem Rasen der PSD-Arena noch Temperaturen von fast 40 Grad.

Alex Conrad, der Frankfurter Cheftrainer, hatte zunächst jenen elf Spielern zugetraut, in dieser Hitzeschlacht zu bestehen, die bei ähnlich schwierigen Bedingungen am vergangenen Sonntag mit ihrem 3:0-Erfolg beim Titelfavoriten aus Saarbrücken für einen Paukenschlag gesorgt hatten.

Gestern Abend mussten die Bornheimer zunächst einmal mit dem zu erwartenden Rollentausch zurecht kommen. Vor knapp einer Woche ließen die Frankfurter ihren Gegner kommen und setzten auf Konter, gestern Abend waren es die Gastgeber, die vor 1673 Zuschauern das Spiel bestimmen mussten. Die Gäste aus Mittelhessen hatten offensiv zwar nicht viel zu bieten, waren defensiv allerdings hervorragend organisiert und machten es dem FSV trotz viel Ballbesitz sehr schwer, Torchancen heraus zu spielen.

„Wir wussten, dass das heute eine schwere Aufgabe wird. Denn Stadtallendorf hat eine Mannschaft mit einer guten Mentalität, die sehr viel aus ihren Möglichkeiten macht. Aber mit ein bisschen Glück gehen wir dennoch in Führung“, sagte Conrad später und meinte die beiden Torchancen, die dieses Spiel möglicherweise hätten entscheiden können.

Zunächst war es Andreas Pollasch, der zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Volleyschuss aus fünf Metern am überragend reagierenden Gästetorhüter Hrvoje Vincek scheiterte. 180 Sekunden danach stand der eigentlich äußerst treffsichere Frankfurter Stürmer Vito Plut noch näher vor dem Tor, als er aus zwei Metern völlig frei stehend nach einem Freistoß von Robert Schick das Leder neben das Gehäuse beförderte.

Obwohl dann die einbrechende Dämmerung für ein wenig Kühlung sorgte, waren die ausgelaugten Spieler nicht mehr in der Lage, sich weitere Möglichkeiten zu erarbeiten. „Am Ende bis ich froh gewesen, dass wir die Null gehalten haben. Das war gut für die Köpfe. Letzte Saison hatten wir nach drei Spielen elf Gegentore und keine Punkte, jetzt haben wir nach zwei Spielen kein Gegentor und vier Punkte auf dem Konto“, war Conrad mit der Nulldiät nach dieser Hitzeschlacht durchaus zufrieden.

FSV Frankfurt: Aulbach – Djengoue, Sabah, Sierck – Becker (66. Soultani), Pollasch, Tyminski (66. Azaouagh), Huckle – Mangafic, Plut (90. Rose), Schick. – Eintracht Stadtallendorf: Vincek – Schütze, Vidakovics, Baltic, Dinler – Arifi, Abdul (87. Zildzovic), Döringer (55. Vier) – Wolf, Celik (55. Vogt) – Nolte. – SR: Eckermann. – Zuschauer: 1673.

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