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FSV Frankfurt verspielt in Halle zwei Punkte: Das Warten geht weiter

Von Auch in Halle mühte sich der FSV Frankfurt vergebens, erstmals in dieser Saison drei Punkte zu erzielen. Es reichte nur zu einem 1:1. Übermorgen erwartet der Tabellenvorletzte im „Abstiegsgipfel“ Preußen Münster, das nach dem 2:3 gegen Magdeburg die Schwarz-Blauen als Schlusslicht ablöste.
Das Objekt der Begierde dicht vor den Augen: der Frankfurter Shawn Barry. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Das Objekt der Begierde dicht vor den Augen: der Frankfurter Shawn Barry.
Halle/Frankfurt. 

In der Nachspielzeit atmeten die etwa 60 mitgereisten Fans tief durch. Hilal El-Helwe nahm von der Strafraumgrenze Maß, und der Bornheimer Torhüter Sören Pirson musste sich richtig strecken, um einen Gegentreffer zu verhindern. So blieb es beim 1:1 zwischen dem Halleschen FC und FSV Frankfurt, dem es auch am siebten Spieltag der Dritten Fußball-Liga nicht gelang zu siegen. Ein Resultat, das den gezeigten Leistungen entsprach. Die Bornheimer müssen sich allerdings den Vorwurf machen, in Überzahl einen Vorsprung verspielt zu haben.

Entsprechend fiel das Fazit von FSV-Trainer Roland Vrabec auch aus. „Am Ende ist es einfach enttäuschend, wie wir das Momentum nach dem Führungstreffer und dem Platzverweis so leichtfertig aus der Hand geben“, haderte der 42-Jährige. Und, wie im vorigen Auswärtsspiel in Rostock, kassierte das Team nach einer Standardsituation noch den Ausgleich. „Das ist langsam ärgerlich. Wir haben schon so viele Tore durch Standardsituationen gefangen. Das müssen wir abschalten, sonst können wir keine Spiele gewinnen“, drückte FSV-Offensivspieler Fabian Schleusener seinen Missmut aus. Nach einer Freistoßflanke hatte Royal-Dominique Fennell – unbedrängt in zentraler Position – den Ball per Kopf ins Eck gelenkt (74.).

Auf die schwache Leistung gegen Großaspach (1:3) hatte Vrabec reagiert und seine Mannschaft auf vier Positionen verändert. Die Abwehrspieler Christopher Schorch und La’Vere Corbin-Ong wurden durch Patrick Ochs und Shawn Barry ersetzt, der zentrale Angreifer Ranisav Jovanovic durch Cagatay Kader, und Fabian Graudenz spielte anstatt des verletzten Yannick Stark. Die neu zusammengestellte Elf hatte zunächst einige Probleme, dem Druck der Hallenser stand zu halten. Pirson rettete gegen Stefan Kleineheismann (21.), Fennel traf die Latte (22.).

Vrabec sauer

Der Ex-Offenbacher Kleineheismann konnte allerdings dann in zwei Szenen den enteilenden Schleusener nur regelwidrig bremsen und sah folgerichtig die Gelb-Rote Karte (39.). Kurz darauf gingen die Frankfurter in Führung: Schleusener traf die Latte, Graudenz den Pfosten – und Massimo Ornatelli staubte ab (44.).

„Das Tor und der Platzverweis haben uns eigentlich in die Karten gespielt. Nach der Pause wollten wir dynamisch und zielorientiert das zweite Tor nachlegen. Wir waren aber sehr pomadig und behäbig. Einige Spieler traten teilweise arrogant auf, und so haben wir Halle im Spiel gehalten“, übte Vrabec Kritik.

Chancen hatte der FSV jedenfalls noch einige. So lenkte Fabian Bredlow einen Kopfball von Kader an die Latte (54.), auch Ochs scheiterte am HFC-Keeper (72.). Und Schleusener hatte Pech, dass sein wuchtiger Schuss aus 18 Metern ebenfalls an der Latte landete (88.). Aber auch auf der Gegenseite gab es noch einen Aluminiumtreffer durch den ehemaligen FSV-Akteur Benjamin Pintol (57.).

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