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FSV Frankfurt: Dem Gegner den Schneid abkaufen

Nach dem ersten Saisonsieg gegen Münster wird der FSV-Trainer seine Mannschaft im heutigen Spiel vermutlich nicht umstellen.
Engagiert: Roland Vrabec, Trainer des FSV Frankfurt Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Engagiert: Roland Vrabec, Trainer des FSV Frankfurt
Frankfurt. 

Roland Vrabec ist außerhalb des Fußballfeldes eigentlich stets um Emotionskontrolle bemüht. Gestern jedoch geriet er sichtlich ins Schmunzeln. Ja, sagte der Trainer des Drittligisten FSV Frankfurt, er könne sich vorstellen, dass am Samstag (14 Uhr) gegen den Tabellenvierten VfR Aalen die selben Akteure beginnen werden wie jüngst beim ersten Saisonsieg gegen Preußen Münster (4:1). „Alle elf Spieler haben ein gutes Spiel gemacht, da ist es schwer, einen rauszunehmen“, so der 42-Jährige.

Er müsse sich aber nach dem Abschlusstraining noch ein Bild davon machen, ob tatsächlich auch alle in einem fitten Zustand seien in dieser englischen Woche mit drei Partien binnen acht Tagen.

Das Minimalziel in Halle erreichten die Schwarz-Blauen mit einem Punktgewinn. Wenngleich das Zähneknirschen nicht zu überhören war, verspielten sie in Überzahl doch noch eine 1:0-Führung. In bislang heikelster Lage ließ der Tabellenvorletzte FSV dann am Mittwochabend dank seiner besten Saisonleistung dem Letzten SC Preußen keine Chance.

Und nun Aalen. Die Schwaben sind als einziges Team der 3. Liga noch ungeschlagen (3 Siege, 5 Unentschieden). „Aalen ist ein Gegner mit Selbstvertrauen und wird sich auch nach einem Rückstand nicht aus der Bahn bringen lassen“, rechnet Vrabec mit einer kniffligen Aufgabe. „Wir müssen über die gesamte Spielzeit hoch konzentriert sein.“

Das ist den Spielern des FSV in dieser Saison bisher noch nicht gelungen. Selbst gegen die schwachen Münsteraner „erlaubte“ sich der FSV eine viertelstündige Schwächephase, in der die Partie noch hätte kippen können, wenn das durchaus mögliche Anschlusstor gefallen wäre. Ginge es nach dem bislang beständigsten Stürmer Fabian Schleusener, der mit Yannick Stark auch die interne Schützenliste anführt (3), „müssen wir genauso ins Spiel reingehen“ wie gegen Münster. Also überfallartig dem Gegner den Schneid abkaufen. Oder, wie es Vrabec ausdrückt, fleißig, beharrlich und gierig sein. Würde den Frankfurtern gegen die vorgewarnten und in der Defensive stabilen Aalenern ein zweiter Kraftakt in kürzester Zeit gelingen, ist das Tor geöffnet für einen goldenen Oktober am Bornheimer Hang.

(fri)
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