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Regionalliga Südwest: Der FSV Frankfurt erwartet heute Abend Waldhof Mannheim

Von Heute Abend empfängt der FSV Frankfurt in der Fußball-Regionalliga Südwest ab 20.15 Uhr Waldhof Mannheim. Das Topspiel des vierten Spieltages wird live im Fernsehen gezeigt.
Vito Plut will sich heute Abend über Tore für den FSV freuen. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Vito Plut will sich heute Abend über Tore für den FSV freuen.
Frankfurt. 

Seit Freitag herrscht im Frankfurter Stadtteil Bornheim wie in jedem Jahr um diese Zeit mal wieder der Ausnahmezustand. Die Bernemer Kerb verwandelt unter anderem die Berger Straße oder das Fünffingerplätzchen noch bis Mittwochabend in eine Partymeile, ehe mit der Lisbethverbrennung um exakt 21.45 Uhr die Bernemer Kerb dann ganz offiziell beendet wird.

Zwei Tage zuvor, genauer gesagt ab 20.15 Uhr, betreten die Fußballer des FSV Frankfurt trotz des Abstieges aus der Zweiten Bundesliga hinab in die viertklassige Regionalliga Südwest immer noch das sportliche Aushängeschild Bornheims, eine etwas größere Bühne als gewöhnlich. Das heutige Heimspiel der Frankfurter gegen Waldhof Mannheim wird nämlich live auf Sport 1 zu sehen sein. Der Spartensender, dem die Übertragungsrechte für das Bundesliga-Unterhaus bekanntlich abhanden gekommen sind, zeigt deshalb jetzt jeden Montag Spiele aus der Regionalliga. Und schon in der abgelaufenen Saison waren die zwei Aufeinandertreffen der Bornheimer mit den Offenbacher Kickers montags live bei Sport 1 zu sehen, beide Male zog sich die junge Mannschaft von Cheftrainer Alex Conrad achtbar aus der Affäre, auch wenn sie beide Begegnungen am Ende verlor.

Aus sportlicher Sicht kann Conrad den Montagsspielen zwar nicht so viel abgewinnen. „Das wird ein langer Tag für die Spieler, weil sie am Vormittag ja auch noch trainieren“, so der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer, der aber auch weiß, wie wichtig solche Liveübertragungen in Sachen Marketing sind. „Der FSV Frankfurt kann sich bundesweit präsentieren und Beachtung finden, das ist natürlich enorm wichtig für uns“, sagt Conrad vor dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim.

Die Kurpfälzer sind nach ihrer Auftaktniederlage gegen Ulm mit zwei Siegen in Folge sportlich wieder in der Spur und werden jenem Kreis von Clubs zugerechnet, die um den Aufstieg mitspielen könnten. Der FSV Frankfurt hingegen hat einzig und allein den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben, auch wenn der heutige Gegner eine Menge Respekt vor den Bornheimern hat. „Wir haben letzte Saison schon gemerkt, dass Frankfurt eine physisch starke und sehr disziplinierte Mannschaft hat. Ich erwarte ein Spiel, bei dem wir gegen die Mannschaft anrennen müssen und es zu einem Abnutzungskampf kommen wird“, erklärt der Mannheimer Mittelfeldspieler Jannick Sommer, der in der abgelaufenen Spielzeit mit Waldhof das Hinspiel am Bornheimer Hang 2:0 gewann, in der Rückrunde dann eine schmerzhafte 0:1-Niederlage gegen den FSV einstecken musste. Ein solches Erfolgserlebnis erhoffen sich die Fans des FSV, bei dem es personell keine großen Veränderungen in der Startelf geben dürfte, natürlich auch heute Abend, den man dann bei der Bernemer Kerb gebührend ausklingen lassen könnte.

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