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Zu harmlos: Der FSV Frankfurt und seine Schwäche in der Offensive

Von Der FSV hat erhebliche Probleme, die vielen verletzten Stammkräfte zu ersetzen. Insbesondere in der Offensive sieht es düster aus, der Sturm ist nur ein laues Lüftchen.
Er fehlt dem FSV Frankfurt gelbgesperrt: La’Vere Corbin-Ong. Foto: Huebner/Lankes (Jan Huebner) Er fehlt dem FSV Frankfurt gelbgesperrt: La’Vere Corbin-Ong.
Frankfurt. 

Es waren Worte, die Unbehagen auslösten bei allen, für die der Fußball-Drittligist FSV Frankfurt eine Herzensangelegenheit ist. „Absteiger, Absteiger, Absteiger“ – so schallte aus dem Gästeblock hinter dem Tor, wo 200 Zwickauer den 1:0-Erfolg feierten und den Gastgeber verhöhnten. Zumindest rein sportlich ist der finanziell stark angeschlagene Traditionsclub aus Bornheim der Regionalliga ein Stück näher gekommen. Nur noch sieben Mal besteht die Gelegenheit, die Abstiegszone doch noch zu verlassen, in der die Schwarz-Blauen nun schon seit über drei Wochen stecken.

Vier Punkte Abstand sind es zum rettenden 17. Platz, solch einen Rückstand oder noch größere haben schon einige andere im Saisonendspurt aufgeholt. Doch der FSV Frankfurt hat ein ganz, ganz dickes Problem: Vor dem gegnerischen Tor ist das Team an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. In diesem Jahr hat der Liga-18. nur fünf Tore erzielt: Das ist der mieseste Wert, und seit Mittwochabend firmiert der FSV auch als schlechtestes Rückrundenteam.

„Der zweite Anzug ist ein bisschen dünn“, sagt Trainer Gino Lettieri. Und er meint damit gewiss nicht seine Defensivabteilung, die den Zwickauern fast keine Torchance gestattete. Der erst 20 Jahre alte Cagatay Kader (26 Spiele/4 Tore) ist als Alleinunterhalter in vorderster Linie ein wenig überfordert und leidet am meisten unter dem Ausfall von Toptorjäger Fabian Schleusener (18/8). Winterneuzugang Smail Morabit (11/0) fehlt es einfach an Tempo, Ranisav Jovanovic (18/0) passt nicht ins Spielsystem und wird seit September praktisch nur noch eingewechselt. Und der luxemburgische Nationalspieler Maurice Deville (13/2) ist ebenso eine reine Enttäuschung.

So konzentriert sich die Hoffnung darauf, dass aus dem Mittelfeld Yannick Stark (27/7), Bentley Baxter Bahn (29/3) oder der wieder fitte Massimo Ornatelli (24/4) irgendwie erfolgreich zum Abschluss kommen. „Das Problem ist: Wir brauchen jemand, der ein Tor schießt“, legt Lettieri nach. Wie gegen Zwickau hätte sein Team auch schon zuvor in Köln in Führung gehen müssen.

Patrick Ochs und Dennis Russ, beide frisch operiert am Kreuzband, verfolgten mit Krücken ausgestattet den Rückschlag von der Haupttribüne. Medienberichten, seine Laufbahn neige sich nach der abermaligen langwierigen Verletzung dem Ende zu, widersprach der FSV-Kapitän mit einem dezidierten „Nein“.

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