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FSV Frankfurt: Der FSV geht am Stock

Von Der FSV erkämpft sich in Köln ein Unentschieden. Doch der Preis dafür ist hoch: Patrick Ochs fällt wegen eines Kreuzbandrisses mehrere Monate aus. Dennis Russ hatte sich diese Verletzung bereits im Abschlusstraining zugezogen.
Das Aus für den Kapitän des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt: Patrick Ochs (am Boden) hat sich beim Spiel in Köln das Kreuzband gerissen. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Das Aus für den Kapitän des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt: Patrick Ochs (am Boden) hat sich beim Spiel in Köln das Kreuzband gerissen.
Köln/Frankfurt. 

Die Sorgen des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt werden größer. Zwar erreichte die Mannschaft von Trainer Gino Lettieri bei der Kölner Fortuna ein 0:0 und verkürzte den Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz um einen Punkt auf nunmehr drei. Doch die Ausfallliste der Spieler, die in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden können, wird immer länger. Kapitän Patrick Ochs erlitt nach einem Foulspiel des Fortunen Cauly Oliveira Souza in der ersten Halbzeit einen Kreuzbandriss und blieb zur Pause in der Kabine. Einen Tag zuvor hatte sich Neuzugang Dennis Russ nach einem Zweikampf ebenfalls diesen Bänderriss im Knie zugezogen.

„Die Verletzungen sind natürlich ganz bitter, sowohl für die Spieler als auch für uns. Nun müssen wir alle Kräfte bündeln“, konstatierte Sportdirektor Roland Benschneider. Die Misere trifft die Bornheimer besonders hart, denn Torjäger Fabian Schleusener hatte sich im Winter schon einen Kreuzbandriss zugezogen. Vor Ochs musste Milad Salem passen, der vermutlich einen Muskelfaserriss erlitten hat. Bei dem Offensivakteur hofft Benschneider auf eine „baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining“. An einen Einsatz des afghanischen Nationalakteurs am Mittwoch (18 Uhr) gegen den FSV Zwickau ist nicht zu denken. „Die personelle Situation ist sehr hart, aber diese Hürde müssen wir bewältigen“, ist Lettieri jetzt noch mehr gefordert.

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Ausgerechnet in der Viertelstunde vor der Pause, als die Verletzungsmisere kulminierte, hatten die Schwarz-Blauen ihre beste Phase. Cagatay Kader drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler, doch André Poggenborg lenkte per Reflex den Schuss des FSV-Stürmers noch über die Latte (38.). Auch bei Yannick Starks Freistoß zeigte Kölns Torwart Präsenz. In der Nachspielzeit war Poggenborg schon geschlagen, doch Boné Uaferro verhinderte, dass Starks Kopfball sich ins Tor senkte. Auf der Gegenseite kam lediglich Johannes Rahn vielversprechend zum Abschluss (25./30.). „Im ersten Durchgang hätten wir die Führung verdient gehabt, da wir mehr fürs Spiel getan haben“, sagte Lettieri.

Nach der Pause konnten die Gäste allerdings nicht mehr so viel Druck ausüben. Zunächst zwang Hamdi Dhamani FSV-Torwart Sören Pirson zu einer Parade (54.). Frankfurts Führung vereitelte Poggenborg gegen Ranisav Jovanovic (73.). Shawn Barrys Freistoß flog indes knapp am Tor vorbei (80.). „Das Spiel war sehr umkämpft, mit ein bisschen Glück hätten wir gewinnen können. Ich denke, dass wir eine gute Mannschaftsleistung gezeigt haben. Wir standen in der Defensive kompakt und stabil und haben dadurch wenig zugelassen“, resümierte Denis Streker und betonte zugleich: „Wir wollen am Mittwoch gegen Zwickau die Punkte in Frankfurt behalten.“

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