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FSV Frankfurt: Der Last-Minute-Schock des FSV

Von Der FSV Frankfurt verpasste hauchdünn einen Sieg gegen die Zweite Mannschaft des Bundesligisten Mainz 05. Doch die gute Leistung sollte den Bornheimer Mut machen für die beiden letzten Meisterschaftsspiele in diesem Jahr, die Anfang Dezember stattfinden.
Fassungslos: der Frankfurter Manassé Eshele. Foto: Huebner/Volz (Jan Huebner) Fassungslos: der Frankfurter Manassé Eshele.
Frankfurt. 

Die letzten 120 Sekunden der regulären Spielzeit werden Frankfurter wie Mainzer Regionalliga-Fußballer so schnell nicht vergessen. Nach einem Konter stand Manasse Eshele frei vor dem Gäste-Torwart Florian Müller, der abwehrt. Auch Nico Seegerts Nachschuss wird irgendwie von einem Rheinhessen abgeblockt. Und wenig später, das Geschehen hatte sich vor das andere Tor verlagert, bugsierte Jannik Mause den Ball an die Latte, von dort sprang dieser ins Netz zum äußerst glücklichen 1:1 des FSV Mainz 05 II beim FSV Frankfurt.

„Das war bitter, wir hätten es hundertprozentig verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen“, drückte Robert Schick seine Enttäuschung aus. Und tatsächlich, mit viel Einsatz, Kampf und Leidenschaft hatte der gastgebende FSV versucht, den Vorsprung zu verteidigen. Das Unterfangen nahm Mitte der zweiten Halbzeit an Anspruch zu, denn Schick hatte die Gelb-Rote Karte zu sehen bekommen (65.). „Es war eine harte Entscheidung. Der Schiedsrichter hatte mich auf dem Kieker. Die erste Gelbe Karte nach taktischem Foul war okay, aber die zweite muss man nicht geben“, ordnete Schick sein Foulspiel gegen Marin Sverko ein. Mit einer Pyro-Einlage hatten die FSV-Ultras die Mannschaft aufs wichtige Rückrundenauftaktmatch eingestellt. Trainer Alexander Conrad nahm nur eine Änderung in der Startelf vor: Anstelle von Javan Torre Howell, der beim 2:4 gegen die Stuttgarter Kickers an zwei Gegentreffern beteiligt war, spielte Jesse Garon Sierck in der Verteidigung. Nach einer Schrecksekunde, als Marcel Costly aus vier Metern Keeper Marco Aulbach prüfte (5.), fand sich der FSV immer besser zurecht gegen die favorisierten Mainzer. Mit viel Laufbereitschaft trotzten die Schwarz-Blauen den spieltechnisch versierteren Gästen, die aber insgesamt eine uninspirierte Vorstellung boten.

Und mit der ersten Chance gingen die Bornheimer auch in Führung. Patrick Huckle führte vor dem eigenen 16er einen Freistoß flugs aus, Ahmed Azaouagh passte präzise in den Laufweg von Vito Plut, der flach ins Eck traf – ein Konter mit Gütesiegel (30.). Die Mainzer wirkten nun leicht verunsichert. Dem FSV gelang es aber nicht, dies auszunutzen und das 2:0 nachzulegen. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte Leon Bell Bell schon alles klarmachen können nach einem schlampigen Rückpass von Tevin Ihrig. Und dann brach die 89. Minute an …

FSV Frankfurt: Aulbach – Becker, Sabah, Sierck – Pollasch, Andacic (90.+3 Torre Howell), Azaouagh (70. Seegert), Huckle – Bell Bell, Plut (81. Eshele), Schick. – Mainz: Müller – Moos (61. Mause), Korczowski, Sverko, Neubauer – Bülbül, Tyrala – Costly, Petermann (68. Ihrig), Baku – Lappe. – SR: Schlosser (Stahlhofen) . – Zuschauer: 1382. – Tore: 1:0 Plut (30.), 1:1 Mause (90.). – Gelb-Rote Karte: Schick (65.).

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