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Unruhige Zeiten: Die Achterbahnfahrt des FSV Frankfurt

Nur einen Steinwurf entfernt vom Festplatz am Frankfurter Ratsweg spielt sich in sportlicher Hinsicht eine Achterbahnfahrt ab.
Fussball 2.Bundesliga, FSV Frankfurt - Spvgg Greuther Fuerth Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Symbolbild
Frankfurt. 

Vor zwei Tagen öffnete wie in jedem Jahr um diese Zeit die Dippemess’ ihre Pforten. Der ruhige, rustikale Familienfest-Klassiker im Herbst gilt als der Spitzenreiter der Volksfeste in dieser Region. Nur einen Steinwurf entfernt vom Festplatz am Frankfurter Ratsweg spielt sich hingegen in sportlicher Hinsicht eine Achterbahnfahrt ab.

Am Bornheimer Hang, der Heimspielstätte des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, sind vor dem heutigen Aufeinandertreffen mit den Gästen von Wormatia Worms (Anpfiff: 14 Uhr) beim Hausherrn unruhige Zeiten ausgebrochen. Dem beachtlichen Saisonstart der Bornheimer mit dem Sieg in Saarbrücken folgte ein Tief von drei Niederlagen in Folge, ehe der Heimsieg über Pirmasens den Aufbruch zu besseren Zeiten einzuläuten schien.

Dann aber erschütterte am vergangenen Sonntag dieses bitterböse 0:7-Debakel in Offenbach Anhang, Verantwortliche und das Umfeld des FSV Frankfurt, der bereits nach sieben absolvierten Spieltagen in die Zone der abstiegsgefährdeten Mannschaften abgerutscht ist. „Wir haben es nicht für möglich gehalten, dass wir in Offenbach sportlich so überfahren werden. Für alle im Verein war dieses Resultat nicht akzeptabel. Das darf uns nicht noch einmal passieren“, erklärte Thomas Brendel, der Sportliche Leiter des FSV Frankfurt, in einem Interview mit der FAZ. Brendel stellte sich trotz des desaströsen Auftritts der Frankfurter in Offenbach wie auch schon Präsident Michael Görner demonstrativ hinter Cheftrainer Alexander Conrad. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Alexander Conrad die Mannschaft noch erreicht“, erklärte der frühere Torjäger des FSV Frankfurt, der am Samstag nun eine Trotzreaktion seiner Mannschaft im Duell mit Wormatia Worms erwartet. „Die Spieler müssen liefern. Sie müssen mehr Einsatz zeigen und weniger Fehler machen“, fordert Brendel vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen die Pfälzer, die mit einer völlig neu formierten Mannschaft und zwölf Zählern auf dem Konto im Moment den fünften Platz des Klassements einnehmen.

Zu Veränderungen seiner Startformation ist auch Conrad gezwungen. Robert Schick, sportlich zwar unumstritten, handelte sich in Offenbach nicht nur seine fünfte Gelbe Karte ein und wäre heute ohnehin gesperrt gewesen. Der häufig sehr unbeherrscht auftretende Flügelspieler sah im Testspiel gegen St. Pauli nach einer Auseinandersetzung mit seinem Gegenspieler auch noch die Rote Karte.

(mh)

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