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Von Am Sonntag (13.30 Uhr) empfangen die Bornheimer das zweite Spitzenteam der Zweiten Fußball-Bundesliga in Folge.
Den Ball am Fuß, den Spitzenreiter vor Augen: Tim Heubach, der Innenverteidiger des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt.	Foto: Hübner Den Ball am Fuß, den Spitzenreiter vor Augen: Tim Heubach, der Innenverteidiger des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt. Foto: Hübner
Frankfurt. 

Diese Erfolgsgeschichte hinterlässt auch bei Benno Möhlmann Eindruck. "Ich habe schon erwartet, dass sie im oberen Drittel dabei sein können. Aber dass sie so souverän wie im Moment die Tabelle anführen, das konnte ich nicht erwarten und das habe ich auch nicht erwartet", sagt der Trainer des FSV Frankfurt, der am Sonntag mit seinem Team auf die Überraschungsmannschaft der Zweiten Fußball-Bundesliga trifft: auf den Klassenprimus Eintracht Braunschweig, der mit 37 Punkten souverän die Liga anführt und sich die Herbstmeisterschaft bereits gesichert hat.

Die Entwicklung bei den Niedersachsen, die erst im Sommer 2011 in das Bundesliga-Unterhaus zurückgekehrt waren, ist in der Tat beeindruckend, seitdem Trainer Torsten Lieberknecht und Manager Marc Arnold vor viereinhalb Jahren die Verantwortung bei dem Deutschen Meister von 1967 übernahmen.

Ein wenig hat aber auch Möhlmann an dieser Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Im Sommer 2007 hatten die Braunschweiger nämlich den früheren Bundesligaprofi verpflichtet, damit er nach dem Abstieg in die Regionalliga den Neuaufbau vorantreiben sollte. Möhlmann holte unter anderem Spieler wie Deniz Dogan, Ken Reichel, Dennis Kruppke oder Domi Kumbela, die auch jetzt noch unverzichtbare Stammkräfte bei der Eintracht sind. Aber drei Spieltage vor Saisonende trat er nach einer 0:2-Niederlage in Oberhausen von seinem Amt zurück, weil die Qualifikation für die neugegründete eingleisige Dritte Liga in Gefahr geraten war. Der bisherige A-Jugendtrainer Lieberknecht wurde Möhlmanns Nachfolger, schaffte gerade noch den Sprung in die Drittklassigkeit und hat nun mit der Braunschweiger Mannschaft die große Chance, nach 28 Jahren wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Obwohl die Braunschweiger finanziell bei weitem nicht so gut aufgestellt sind wie die Konkurrenz aus Kaiserslautern oder die Hertha aus Berlin.

Gegen die beiden Bundesliga-Absteiger zogen sich die Bornheimer im Frankfurter Volksbank Stadion übrigens achtbar aus der Affäre: Die Hertha wurde am zweiten Spieltag mit 3:1 besiegt, gegen die Pfälzer verlor der FSV – neben Braunschweig und Aufsteiger Aalen die dritte Überraschungsmannschaft dieser Spielzeit – am vergangenen Samstag unglücklich mit 0:1. Am Sonntag sollen nun die Braunschweiger mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Hessen, die am Dienstag mit einem 3:1-Erfolg in Bochum ihre Ergebniskrise beendeten, Bekanntschaft machen. "Wenn alles passt, können wir das Spiel gewinnen", sagt Möhlmann vor dem Aufeinandertreffen mit den Braunschweigern, die seinem früheren Club, der natürlich als Favorit in diese Begegnung geht.

Bangen um Kapllani

Möhlmann sieht dieses Spiel auch als Chance, um Werbung in eigener Sache zu betreiben. Denn während die Heimspiele des Tabellenführers mit über 20 000 Zuschauern stets ausverkauft sind, hält sich die Besucherzahl am Bornheimer Hang nach wie vor in einem überschaubaren Rahmen. Beim Heimspiel gegen den Spitzenreiter werden zwischen 7000 und 8000 Zuschauer erwartet, die nach dem Schlusspfiff möglichst beeindruckt nach Hause gehen sollten. "Wir müssen den Leuten das Gefühl geben, dass wir hier in der Lage sind, jede Mannschaft zu schlagen. Dann wird es reizvoll für die Zuschauer, und dann werden mit der Zeit auch mehr kommen", erklärte Möhlmann, der bei diesem Vorhaben neben den Langzeitverletzten Zafer Yelen, Marcel Gaus und Gledson höchstwahrscheinlich auch noch auf seinen torgefährlichsten Spieler verzichten müssen. Edmond Kapllani, der in Bochum mit Saisontreffer Nummer sechs seine Torflaute beendete, zog sich einen Muskelfaserriss oberhalb des Knies zu.

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