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FSV Frankfurt: Ein schmerzhafter Start

Von Auch in seinem zweiten Saisonspiel konnte der FSV nicht punkten. Die bittere Erkenntnis: Mit dem aktuellen Kader sind die Bornheimer quantitativ und qualitativ zu schwach besetzt.
Rustikales Duell: Frankfurts Ahmed Azaouagh (rechts) wird von dem Wormser Thomas Gösweiner von den Beinen geholt. Foto: Hans-Uwe Kellner (pressehaus) Rustikales Duell: Frankfurts Ahmed Azaouagh (rechts) wird von dem Wormser Thomas Gösweiner von den Beinen geholt.
Frankfurt. 

„Restart“ steht auf der blauen Brust der Spieler des FSV Frankfurt. Doch der Neuanfang in der Fußball-Regionalliga Südwest nach dem Abstieg aus Liga drei entpuppt sich immer mehr als Stotterstart. Nach der klaren Auftaktniederlage bei Mitabsteiger FSV Mainz 05 U23 (0:3) verlor die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad auch ihr erstes Heimspiel gegen Wormatia Worms. „Das ist ein Rückschlag“, konstatierte Conrad nach dem 1:2 (1:0).

Lange Zeit hatte es danach ausgesehen, als ob der FSV mit Glück und Geschick zumindest einen Zähler holen könnte. Doch drei Minuten vor Schluss konnte Steffen Straub ungehindert flanken, und Daisuke Ando köpfte aus wenigen Metern ein. Schon beim Ausgleich war kein Frankfurter in der Lage, Thomas Gösweiner nach einem Eckstoß im Luftduell zu stören (70.). „Wir müssen mit mehr Konsequenz verteidigen“, erkannte Conrad, der selbst einmal ein Abwehrspezialist war.

Neuer Defensivspieler?

Doch es schien ihn offensichtlich nicht zu überraschen, dass sein Team die Führung nicht halten konnte. „Wir haben eine junge Mannschaft, und da ist es einfach so, dass dann mehr Fehler passieren“, sagte der 50-Jährige und zog daraus seine Schlüsse: „Wir müssen personell nachlegen.“ 19 Akteure umfasst derzeit nur Conrads Aufgebot, in den nächsten Tagen werde wahrscheinlich ein weiterer Defensivspieler verpflichtet. Conrad weiß nur zu gut, dass bei der fragilen Personallage der Kreislauf des Misserfolgs möglichst schon am Freitag (19 Uhr) beim Tabellenvierten Astoria Walldorf gestoppt werden sollte. „Wir haben zwar unser erstes Tor geschossen, aber wir brauchen schleunigst die ersten Punkte.“

Ein wenig trauerte der einstige Bundesliga-Profi der vergebenen Chance nach 61 Minuten nach, die durchaus das 2:0 hätte bringen können. Am linken Flügel hatte der FSV kombiniert, und plötzlich hatte Leon Bell Bell nur noch Gästetorwart Mario Miltner vor sich. Doch aus leicht spitzem Winkel zog der Deutsch-Kameruner am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte das noch besser geklappt, als Bell Bell eine Flanke von Patrick Huckle verwertete.

Das 1:0 mit der einzigen Chance stellte den Spielverlauf auf den Kopf, denn Worms war die aktivere und kompaktere Mannschaft. Der starke Keeper Marco Aulbach hatte früh einen Rückstand gegen Ando verhindert (4.) und erwies sich im weiteren Verlauf als sicherer Rückhalt, der auch bei den vielen Rückpässen die Ruhe bewahrte. An ihm lag es am wenigsten, dass die Heimpremiere misslang.

Nicht nur Alexander Conrad, auch Präsident Michael Görner schlug der späte Knockout aufs Gemüt. Sicherlich sei das Resultat „insgesamt nicht unverdient“, konzedierte er. „Doch das war eine Mannschaft, die wir hätten schlagen können.“ Längst dröhnte da schon Partymusik aus der Kabine der Rheinhessen. „Wir haben das Ergebnis erzwungen. Das war wichtig, um den Druck abzulegen“, sagte Wormatia-Trainer Steven Jones nach dem ersten Erfolgserlebnis im dritten Match. Der Druck lastet nun auf den Bornheimern.

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