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FSV Frankfurt: Ein weiterer Rückkehrer

Von Es könnte eine Win-win-Situation werden: Auf der einen Seite ein Drittligist auf der Suche nach guten Fußballern. Auf der anderen Seite ein junger Profi, dessen so hoffnungsvolle Karriere ins Stocken geraten ist.
So will Yannick Stark künftig für den FSV jubeln. Foto: imago sportfotodienst So will Yannick Stark künftig für den FSV jubeln.
Frankfurt. 

Gestern Vormittag haben die Verantwortlichen des FSV Frankfurt den radikalen Umbau ihres Kaders mit einer weiteren Personalie abgeschlossen. Die 20. Neuverpflichtung des Absteigers aus der Zweiten Fußball-Bundesliga ist allerdings ein guter Bekannter und nach Cheftrainer Roland Vrabec und Innenverteidiger Marc Heitmeier der dritte Rückkehrer, den die Bornheimer bei ihrem Neuanfang in den Frankfurter Osten lockten. Yannick Stark, der bereits von 2011 bis 2013 beim FSV Frankfurt spielte, wechselt auf Leihbasis für zunächst ein Jahr vom Bundesligisten SV Darmstadt 98, wo er noch bis zum 30. Juni 2018 unter Vertrag steht, an den Bornheimer Hang.

„Yannick Stark kennt den FSV Frankfurt bereits, er hatte hier seine beste Zeit. Er ist ein Spieler mit enormer Qualität, der hier an seine früheren Leistungen anknüpfen möchte“, erklärte FSV-Sportdirektor Roland Benschneider nach dem jüngsten Transfer des FSV, der sich als eine klassische Win-win-Situation erweisen könnte. Der langjährige Zweitligist braucht nach dem Abstieg in diese unberechenbare Dritte Liga noch unbedingt Qualität in seinem Kader, und Yannick Stark, dessen so hoffnungsvolle Karriere ins Stocken geraten ist, benötigt unbedingt Spielpraxis.

„Ich habe die besten Erinnerungen an meine erste Station hier“, sagte der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, nachdem er am Bornheimer Hang seinen neuen Vertrag unterzeichnet und eine erste Trainingseinheit absolviert hatte. Im Sommer 2011 hatte der damalige FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver den hoch talentierten Stark, der gerade mit dem SV Darmstadt 98 in die Dritte Liga aufgestiegen und zuvor bei der Frankfurter Eintracht ausgebildet worden war, zum ersten Mal zu den Bornheimer lotsen können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erkämpfte sich Stark schnell einen Stammplatz und entwickelte sich in der Folgezeit zu einem der stärksten defensiven Mittelfeldspieler der Zweiten Bundesliga. Nur all zu gerne hätten die Frankfurter den auslaufenden Vertrag mit Stark verlängert, doch der gebürtige Darmstädter erlag dem finanziellen Lockruf des Ligarivalen TSV 1860 München. Nach zwei erfolgreichen Jahren beim FSV wechselte er 2013 zu den Löwen, wo er nie glücklich wurde.

Im Winter 2015 schließlich holte ihn Cheftrainer Dirk Schuster zurück zum damaligen Zweitligisten nach Darmstadt, der ihn gleich mit einem Kontrakt bis zum 30. Juni 2018 ausstattete. Aber auch an der alten Wirkungsstätte, wo Stark immer noch ein Publikumsliebling war, konnte er sich weder in der Zweiten noch in der Ersten Bundesliga durchsetzen. Und auch Norbert Meier, der neue Trainer der Lilien, legte Stark einen Vereinswechsel nahe, um endlich wieder Spielpraxis zu sammeln. Damit war der Weg zurück zum FSV geebnet.

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