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Eine tolle Geschichte

Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte hat der FSV Frankfurt in der 2. Bundesliga die 40-Punkte-Marke geknackt. Nach dem 3:0 gegen Union Berlin darf der Verein nun sogar einen zaghaften Blick Richtung Relegationsplatz werfen.
Zafer Yelen steuerte zwei Tore zum Sieg gegen Union Berlin bei. Foto: dpa Foto: dpa Zafer Yelen steuerte zwei Tore zum Sieg gegen Union Berlin bei. Foto: dpa
Frankfurt.  Am Bornheimer Hang schneite es am Ostersonntag dichte Flocken, der FSV Frankfurt aber sonnte sich nach seinem Sieg über Union Berlin in einer neuen Bestmarke. Mit einem souveränen 3:0 (2:0)-Erfolg knackten die Hessen erstmals in ihrer Zweitliga-Historie die 40-Punkte-Marke und wahrten dadurch sogar ihre theoretische Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga.

«Es ist eine tolle Geschichte, etwas nie Dagewesenes realisiert zu haben. Jetzt wollen wir versuchen, die Saison bestmöglich abzuschließen. Wenn man eine Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert bekommt, sollte man auch so frech sein, zuzugreifen», sagte Sportgeschäftsführer Uwe Stöver nach der Partie.


Der Tabellensechste liegt sieben Spieltage vor Schluss sechs Punkte hinter dem 1. FC Köln auf dem Relegationsplatz. Mit der konkreten Formulierung neuer Ziele hielten sich die Verantwortlichen des FSV trotz der schon jetzt erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte aber zurück. «Wir wären alle enttäuscht, wenn wir jetzt einfach stehenblieben. Meine Jungs sind alle daran interessiert, so weit wie möglich zu kommen. Vom Relegationsplatz will ich aber nicht sprechen», meinte Trainer Benno Möhlmann.
Bilderstrecke FSV Frankfurt schlägt Union Berlin
Der FSV Frankfurt empfing am Ostersonntag den 1. FC Union Berlin. Die Partie endete mit einem deutlichen Sieg der Frankfurter: 3:0 lautete der Endstand. FNP.de zeigt Szenen des Spiels in einer Fotostrecke.Durch diesen Sieg kann sich die Mannschaft von Frankfurts Trainer Benno Möhlmann weiter Hoffnungen auf das Erreichen des Relegationsplatzes machen.Die Tore für die Frankfurter schossen Yelen (2) und Görlitz.


«Wir sollten lieber an unserer Beständigkeit arbeiten. Braunschweig spielt auch nicht immer überzeugend, aber konstant. Daran wollen wir uns ein Beispiel nehmen», sagte der 58-Jährige nach der durchweg überzeugenden Leistung gegen matte Berliner.

Neben dem gelungenen Kombinationsspiel und der geschlossenen Defensivarbeit lobte Möhlmann besonders den überragenden Marcel Gaus, der alle drei Treffer des FSV eingeleitet hatte. Der Mittelfeldspieler beeindruckte vor 4842 Zuschauern vor allem im harmonischen Zusammenspiel mit Doppeltorschütze Zafer Yelen (10./49.), dessen ersten Treffer er sehenswert mit der Hacke vorbereitete. Auch am 2:0 durch Michael Görlitz (19.) war der 23-Jährige, der wegen einer Schambeinentzündung in der Hinrunde kein einziges Spiel bestritten hatte, maßgeblich beteiligt.


Yelen lobt Kollege Gaus



«Mit Marcel zu spielen, macht einfach Spaß», bedankte sich Yelen nach seinen Saisontoren Nummer vier und fünf. Danach ging immerhin der Spielmacher verbal in die Offensive. «Jeder hier hat den Aufstieg im Hinterkopf, wieso sollte ich ihn da nicht für möglich halten? Wir sollten unsere Ziele neu stecken. Es ist realistisch», meinte der 26 Jahre alte Offensivspieler. Schon am kommenden Samstag könnte der FSV mit einem Sieg bei Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg sein Punktekonto um weitere drei Zähler aufstocken.
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