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FSV Frankfurt: Erleichterung beim FSV

Von Es keimt wieder Hoffnung auf in Bornheim. Gestern Abend feierte der FSV Frankfurt seinen ersten Saisonsieg.
Geht doch: Torschütze Maziar Namavizadeh und der FSV Frankfurt haben Grund zum Jubeln. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Geht doch: Torschütze Maziar Namavizadeh und der FSV Frankfurt haben Grund zum Jubeln.
Frankfurt. 

Als der Abpfiff nach einigen Minuten Nachspielzeit ertönte, da sackte Jesse Sierck auf die Knie. Der Innenverteidiger des Regionalligisten FSV Frankfurt ballte die Fäuste, bekreuzigte sich dann und gab seine Emotionen über das 1:0 (0:0) gegen die TuS Koblenz auch verbal kund. Ja, die Freude am Fußball ist wieder zurück im Frankfurter Osten – zumindest war das so in den gestrigen Abendstunden. „Große Erleichterung, der erste Sieg war ganz wichtig“, konstatierte FSV-Präsident Michael Görner. Seine Sorgen um die angespannte finanzielle Lage schienen auch in diesem Moment nicht ganz verdeckt.

Eine andere Wahrnehmung hatte freilich Maziar Namavizadeh. Der 23-Jährige strahlte vor Glück, hatte er doch das einzige Tor geschossen (74.). Einen weiteren Treffer hätte der Stoßstürmer in der Nachspielzeit eigentlich nachlegen müssen, als er nur noch Torwart Chris Keilmann vor sich hatte. „Ich ärgere mich auch darüber. Aber wir müssen immer weitermachen“, betonte Namavizadeh.

Dass der FSV das Duell gegen Koblenz zu seinen Gunsten entschied, lag auch an der am Spieltag bekannt gegebenen Neuverpflichtung Nestor Djengoue. Der Erfolg sei sehr wichtig gewesen, „um Selbstvertrauen zu bekommen“, stellte der Kameruner heraus. Schon seit zwei Wochen trainiert er in Frankfurt, der 26-Jährige, der schon in der Saison 2013/14 für den Traditionsverein gespielt hatte. „Die Situation ist nun anders“, deutete Djengoue an, dass er Zweitliga-Zeiten am Hang erleben durfte. Die Mannschaft kann den robusten, routinierten Verteidiger auf jeden Fall gebrauchen.

Doch der herbeigesehnte Sieg darf in den Reihen der Schwarz-Blauen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die TuS durchaus die Punkte an den Mittelrhein hätte entführen können. „Wenn Koblenz zwei, drei Tore macht, können wir uns nicht beschweren“, stellte Görner nüchtern fest.

Nach dem 0:6-Debakel in Walldorf merkte man dem FSV zunächst auch die Verunsicherung an. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen der Innenverteidigung und Keeper Marco Aulbach wäre Dejan Bozic per Kopf beinahe das 0:1 gelungen (15.). Kevin Lahn (25.) und Andreas Glockner (38.) zielten danach zu ungenau, so auch auf der anderen Seite Leon Bell Bell (40.).

Auch nach der Pause hatten die Frankfurter häufig Probleme, in die Zweikämpfe zu kommen. So konnte Dino Bajric ungehindert köpfen, doch der Ball rauschte gegen den Pfosten (51.). Und 16 Minuten vor Schluss ging der FSV tatsächlich noch in Führung. In überragender Manier grätschte Ahmed Azaouagh einem Koblenzer den Ball weg, und beim Konter tankte sich Namavizadeh mit Glück und Geschick durch und traf ins Eck.

Die Koblenzer zeigten nun Nerven, der verletzungsbedingte Ausfall von Michael Stahl nach einem Zusammenprall mit Azagouagh wirkte sich zudem negativ aus. Nico Seegert (86.) hätte wie danach Namavizadeh fast noch erhöht.

FSV Frankfurt: Aulbach – Becker, Sierck, Djengoue, Huckle – Pollasch, Azaouagh, Andacic (66. Seegert), Schick – Bell Bell (75. Dalmeida), Namavizadeh (90.+3 Eshele). – TuS Koblenz: Keilmann – Antonaci (90. Engels), Marx, von der Bracke, Schüler – Lahn, Stahl (81. Käfferbitz), Bajric, Popovits – Glockner, Bozic (68. Wekesser). – SR: Endriß (Bad Ditzenbach). – Zuschauer: 1500. – Tor: 1:0 Namavizadeh (74.).

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