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Regionalliga: FSV Frankfurt hat seine Reifeprüfung bestanden

Die Reifeprüfung ist gelungen. Mit dem Sieg beim Drittliga-Anwärter SV Waldhof glückte den Bornheimern der erste Coup in dieser Saison.
Nestor Djengoue schraubt sich in die Höhe und erzielt per Kopf den Siegtreffer für den FSV. Foto: Frey-Pressebild/Deines (imago sportfotodienst) Nestor Djengoue schraubt sich in die Höhe und erzielt per Kopf den Siegtreffer für den FSV.
Mannheim/Frankfurt. 

In der Stunde des Triumphs bemühte sich Alexander Conrad, nicht in Euphorie zu verfallen. „Unterm Strich wäre ich auch mit nur einem Punkt zufrieden gewesen, aber ich denke, in der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, ist der Sieg auch verdient“, stellte der Trainer des FSV Frankfurt nach dem 1:0 (1:0) beim Tabellendritten SV Waldhof Mannheim fest. Aufgrund des vierten Sieges in Serie muss man am Bornheimer Hang – trotz winterlicher Temperaturen – derzeit nicht zittern und bangen. Die unmittelbare Abstiegsgefahr ist fürs Erste gebannt. Und bei dieser Ausgangslage dürfte der Tatendrang groß sein, auch die nächste Aufgabe in der Fußball-Regionalliga Südwest zu meistern. Kein Geringerer als das Topteam 1. FC Saarbrücken kreuzt am Freitag (19.30 Uhr) im Frankfurter Osten auf.

Klar, wenn man als Außenseiter bei einem ambitionierten Team wie Mannheim gastiert, dann gilt es auch, heikle Momente zu überstehen. Besonders, wenn nur noch neun Feldspieler zur Verfügung stehen. Robert Schick erhielt nach Foulspiel an Marco Meyerhöfer die Gelb-Rote Karte (66.). Der 24-Jährige schilderte daraufhin Schiedsrichter Gaetano Falcicchio (Konstanz) intensiv seine Sicht der Dinge und wurde beim Gang vom Feld noch von einem Waldhof-Fan angepöbelt, der sich am Zaun postierte. FSV-Präsident Michael Görner brachte Schick schließlich väterlich in die Kabine.

Der Druck der Waldhöfer nahm nun zu. Jeweils zweimal Dorian Doring und Maurice Deville, der in der vorigen Saison noch das blauschwarze Trikot mit dem Adler trug, sorgten für Gefahr. Und als in der Nachspielzeit der starke Torwart Marco Aulbach einen Distanzschuss von Andreas Ivan über die Latte lenkte, war der Erfolg perfekt.

Nestor Djengoue hatte nach Eckstoß von Schick per Kopfball den FSV in Führung gebracht (38.). Zuvor hatte Vito Plut nur die Latte getroffen (28.). Auch auf der Gegenseite gab es einen Aluminiumtreffer bei einem 25-Meter-Freistoß von Ivan (51.). „Wir haben von Anfang an gut verteidigt und wenige Chancen zugelassen. Bei eigenem Ballbesitz haben wir in der ersten Halbzeit die eine oder andere Möglichkeit noch liegen gelassen, aber im Grunde genommen waren wir gut drin im Spiel“, sagte Conrad. „Der FSV hatte am Ende das Glück des Tüchtigen“, konstatierte sein Trainerkollege Bernhard Trares.

(fri)

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