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FSV Frankfurt holt Dennis Cagara

Von Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat gestern noch Dennis Cagara verpflichtet und Stefan Hickl zurück an den Bornheimer Hang geholt.
Dennis Cagara	Foto: Imago Bilder > Dennis Cagara Foto: Imago
Frankfurt. 

. Hoffnung durfte sich Dennis Cagara machen. Denn als der Linksverteidiger Mitte Januar aus dem Trainingslager auf Mallorca abreiste, bat ihn Uwe Stöver, der Geschäftsführer Sport des FSV Frankfurt, "sich für den Fall der Fälle körperlich aufzubauen".

Die Arbeit lohnte sich für den 26-Jährigen, der in Spanien fünf Tage vorgespielt hatte und zuletzt auf sich allein gestellt war. Gestern nahmen die Bornheimer Cagara bis zum Rundenende mit der Option auf ein weiteres Jahr unter Vertrag.

"Der Typ ist in Ordnung", sagte Benno Möhlmann. An dem philippinischen Nationalspieler, der außerdem dänischer Staatsbürger ist, schätzte der FSV-Trainer dessen Engagement als Testspieler.

"Dennis hat mir den Eindruck vermittelt, dass er gerne dabei sein würde." Trotzdem wartete der Drittletzte der Zweiten Liga mit der Verpflichtung von Cagara ab. Stattdessen standen die Frankfurter mit dem Mainzer Fabian Schönheim in Kontakt.

Und mit dem Schweizer Jonas Elmer vom FC Sion stellte sich am vergangenen Wochenende der letzte Probekandidat beim FSV vor. Danach hielt der Verein Cagara, der einst acht Bundesliga-Spiele für Hertha BSC Berlin machte, für die bestmögliche Lösung unter den gegebenen Umständen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Giftig und bissig"

"Er hat den Linksverteidiger verkörpert, den wir suchen", sagt Stöver. "Dennis ist giftig, bissig und bearbeitet auch läuferisch seine Bahn." Am Dienstagvormittag reiste Cagara von Kopenhagen aus nach Frankfurt und nahm dann am Nachmittag an der zweiten Einheit des Tages teil.

"Ich bin auf das gemeinsame Ziel Klassenverbleib fixiert und sicher, dieses mit dem FSV erreichen zu können", so Cagara. Bei der Fortsetzung der Rückrunde am Freitag in Duisburg wird er wohl auf der Bank sitzen, das kündigte Möhlmann an. "Das, was ihm noch fehlt, wird schnell aufgearbeitet", teilte der Trainer mit.

Derweil hat sich auch Stefan Hickl wieder dem FSV angeschlossen. Eigentlich wollte sich der Defensivallrounder, der im Sommer 2011 zu den Offenbacher Kickers gewechselt war, eine Klasse tiefer zum gestandenen Profi entwickeln.

Doch dieses Vorhaben ging gründlich schief. Nach nur einem halben Jahr legte Arie van Lent ihm einen Vereinswechsel nahe, war der OFC-Trainer doch mit dessen Einstellung nicht zufrieden. Nun muss sich der gebürtige Frankfurter bei den Bornheimern hinten anstellen – trotz seiner 33 Zweitliga-Spiele für den FSV.

Nur über gute Leistungen in der Regionalliga-Mannschaft kann sich der 23-Jährige für das Profiteam empfehlen. Hickl sagt dennoch: "Ich bin froh, wieder beim FSV zu sein. Hier sind meine Wurzeln. Und hier hatte ich meine schönsten Erlebnisse."

Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Bereinigt und ergänzt"

"Wir haben den Kader bereinigt und ergänzt" – seine Aufgabe in der Winterpause sieht Stöver als erledigt an. Für Babacar Gueyé aber gab es keinen Abnehmer. Den Offensivspieler, der eine Leihgabe von Alemannia Aachen ist, hatten die Frankfurter nach der Hinrunde aussortiert.

Ein Wechsel zum portugiesischen Erstliga-Abstiegskandidaten Leiria, bei dem Gueyé zur Probe mittrainierte, kam nicht zustande. Wie Gueyé muss auch Marc Gallego in Zukunft in der zweiten Mannschaft mittrainieren. Und dort werden beide auf Stefan Hickl treffen.

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