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Spielverderber: FSV Frankfurt überrascht beim 1:1 in Magdeburg

Nach der desolaten Vorstellung bei der Heimniederlage gegen die U 23 des FSV Mainz 05 vor einer Woche zeigte die Mannschaft des zum Abstieg verurteilten Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt Moral und erreichte in Magdeburg ein überraschendes 1:1.
Er traf zum Ausgleich: Fabian Graudenz vom FSV. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Er traf zum Ausgleich: Fabian Graudenz vom FSV.
Frankfurt. 

Am Ende gingen die Spieler des FSV Frankfurt sogar in die Kurve und bedankten sich bei ihren wenigen mitgereisten Fans für die Unterstützung, während über 17 000 Anhänger des 1. FC Magdeburg enttäuscht den Heimweg antraten. Statt mit dem fest eingeplanten Pflichtsieg der aufstiegsambitionierten Magdeburger über das Sorgenkind aus dem Frankfurter Osten endete die Partie mit einem überraschenden 1:1, das sich die Bornheimer mehr als verdient hatten.

„Die Mannschaft hat das heute hier richtig gut gemacht. Ich denke, dass wir eigentlich hätten gewinnen müssen“, lobte FSV-Cheftrainer Gino Lettieri seine Profis, denen er vor einer Woche nach dem schwachen Auftritt bei der 1:2-Heimniederlage gegen die U 23 des FSV Mainz 05 noch die notwendige Einstellung abgesprochen hatte. „Ich habe schon vor Wochen gesagt, dass es unsere Pflicht ist, uns aus dieser Liga vernünftig zu verabschieden. Wir haben das mit Ausnahme des Heimspiels gegen Mainz bis jetzt auch gut geschafft“, hatte Lettieri vor der Abreise nach Magdeburg noch einmal einen leidenschaftlichen Appell an seine Spieler gerichtet, der ganz offensichtlich angekommen war.

„Wichtig war, dass wir gezeigt haben, dass wir mit einer Topmannschaft der Dritten Liga mithalten können“, sagte der Frankfurter Offensivspieler Fabian Graudenz, dem nach der Magdeburger Führung durch Christian Beck (58. Minute) der Ausgleich gelungen war (63.). „In den letzten beiden Saisonspielen gilt es jetzt, das Beste aus uns herauszuholen. Wir möchten uns so präsentieren wie heute“, blickte Graudenz dem Heimspiel gegen die U 23 von Werder Bremen sowie dem Saisonfinale beim SV Wehen Wiesbaden entgegen, wo die Profis des in Insolvenz befindlichen FSV Frankfurt noch einmal Werbung in eigener Sachen betreiben können. Schließlich werden fast alle Spieler im Sommer den hoch verschuldeten FSV Frankfurt verlassen, dessen Zukunft weiterhin ungewiss ist.

Der Insolvenzverwalter Fabio Algari und sein Team sind immer noch in der Sichtungsphase und können noch keine Angeben darüber machen, wie es mit den Bornheimern weiter geht. Konkret ist nur die Tatsache, dass der FSV gegen den verhängten Abzug von neun Punkten durch den DFB-Spielausschuss Einspruch einlegen wird. Algari will damit aufzeigen, das die Spielordnung des DFB nicht konform mit geltendem Insolvenzrecht ist.

SVW ist gerettet

Beim SV Wehen Wiesbaden hingegen ist die Fußball-Welt wieder halbwegs in Ordnung. Weil die unmittelbare Konkurrenz bereits am Freitagabend patzte, war der Klassenerhalt schon vor dem 0:0 zu Hause gegen die SG Sonnenhof Großaspach in trockenen Tüchern. „Kompliment an die Mannschaft und das Umfeld“, sagte Trainer Rüdiger Rehm, der den Club aus der hessischen Landeshaupt vor dem 23. Spieltag auf dem vorletzten Platz übernommen hatte. „Wir haben uns aus einer sehr brenzligen Situation befreit. Jetzt müssen wir konzentriert die neue Saison vorbereiten“, so Rehm.

(mh,dpa)
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