Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 32°C

FSV Frankfurt: FSV: Mutig in den Abstiegskampf

Am Samstag (14 Uhr) gastiert der Fußball-Drittligist FSV Frankfurt bei der SG Sonnenhof Großaspach. Und der Druck auf die Bornheimer wird immer größer, den ersten Sieg in diesem Jahr zu feiern.
Patrick Ochs Foto: Huebner/Severing (Jan Huebner) Patrick Ochs
Frankfurt. 

Wie jedes Jahr um diese Zeit hat Clemens Krüger der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Frankfurter Stadtwald einen Besuch abgestattet. Der Geschäftsführer des Drittligisten FSV Frankfurt hat es sich wie immer nicht nehmen lassen, die Lizenzunterlagen höchstpersönlich beim DFB abzugeben. Eine weitere Saison in der Drittklassigkeit planen die Bornheimer übrigens mit einem Gesamtetat von 4,4 Millionen Euro, der Personaletat ist mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Dies sind 200 000 Euro weniger als in der laufenden Spielzeit. Und obwohl es aufgrund der Tabellensituation nur ein formeller Akt ist, hat Krüger auch im Frankfurter Westend vorbeigeschaut, um bei der dort residierenden Deutschen Fußball-Liga (DFL) die Lizenzunterlagen für die Zweite Liga einzureichen. Dort würde der Gesamtetat 12,7 Millionen Euro betragen, der Personaletat sich auf 5,3 Millionen Euro belaufen.

Die Realität ist allerdings eine ganz andere, der FSV steckt nach 24 Spieltagen ganz tief im Abstiegskampf. Aus den verbleibenden 15 Begegnungen muss der Zweitligaabsteiger mindestens 17 Punkte holen, um so noch den freien Fall in die viertklassige Regionalliga Südwest zu verhindern. Als Mutmacher für das nervenaufreibende Schlussdrittel der Saison haben die Verantwortlichen des FSV den jüngsten Auftritt gegen Hansa Rostock ausgemacht, auch wenn am Ende nur ein 0:0 zu Buche stand. „Die Mannschaft hat sich in der zweiten Halbzeit wieder an ihre Stärken erinnert und den Mut gehabt, Fußball zu spielen“, lobte FSV-Cheftrainer Roland Vrabec die Leistung seiner Schützlinge gegen die äußerst defensiv eingestellten Gäste und bemühte dabei noch einmal die Statistik. „Wir haben gegen Rostock über 500 Pässe gespielt und hatten eine Passquote von 84 Prozent. Das ist für einen Drittligisten sehr außergewöhnlich“, so Vrabec, der als Verfechter des Ballbesitzfußballs gilt und trotz der prekären Situation, in der sich der FSV mittlerweile befindet, Rückendeckung von allen Seiten erhält.

Nach Krüger und Spielmacher Massimo Ornatelli (wir berichteten) hat sich auch FSV-Kapitän Patrick Ochs noch einmal für einen Verbleib seines sportlichen Vorgesetzten ausgesprochen. „Wir können uns keinen besseren Trainer vorstellen. Er hat immer Lösungen für die Gegner parat – wir müssen sie nur umsetzen“, erklärte der frühere Bundesligaprofi der Frankfurter Eintracht in einem Interview mit dem „kicker“.

Da wäre es natürlich umso hilfreicher, wenn die Frankfurter nach fünf sieglosen Spielen in Folge endlich drei Punkte holen würden. „Das Spiel gegen Rostock hat das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. Es herrscht eine gute Stimmung, unsere Spieler sind sehr fokussiert und arbeiten gut im Training“, ist Vrabec angesichts des verbesserten Binnenklimas zuversichtlich, dass am Samstag in Großaspach den Bornheimern der lang ersehnte Befreiungsschlag im Form eines Auswärtssieges gelingt. Und die Regionalliga, für die man sich bis Mitte April bewerben muss, wieder in etwas weitere Entfernung rückt.

(mh)
Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse