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Regionalliga: FSV gegen OFC: Spannendes Spiel mit Knalleffekten

Das Derby am Bornheimer Hang hielt lange, was sich die Fans davon versprochen hatten. Am Ende setzten sich die favorisierten Offenbacher beim FSV Frankfurt durch.
19.03.2018, xpsx, Fussball Regionalliga Suedwest, FSV Frankfurt - Kickers Offenbach, emspor v.l. Serkan Firat (Offenbacher Kickers), Ahmed Azaouagh (FSV Frankfurt) Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) 19.03.2018, xpsx, Fussball Regionalliga Suedwest, FSV Frankfurt - Kickers Offenbach, emspor v.l. Serkan Firat (Offenbacher Kickers), Ahmed Azaouagh (FSV Frankfurt)

Kickers Offenbach festigte gestern Abend in der Fußball-Regionalliga Südwest mit einem 3:1 (2:1)-Sieg beim FSV Frankfurt seinen zweiten Platz. OFC-Trainer Oliver Reck gestand später, dass seine Mannschaft allerdings auch etwas Glück gehabt habe.
Die Gäste, bei denen Ko Sawada, Maik Vetter und Jan Hendrik Marx überragten, wirkten fußballerisch ein wenig reifer. Doch der FSV Frankfurt hätte durchaus einen Punkt holen können. Die 8:1-Ecken verdeutlichten, dass sich die Frankfurter um die starken Vito Plut und Ahmed Azaouagh eine gute Partie ablieferten, nicht versteckten, ja sogar mehr Chancen als die in der Verwertung sehr effektiven Offenbacher hatten.

Die 5234 Zuschauer, Saisonrekord am Bornheimer Hang, bekamen ein echtes Derby zu sehen. Spannend, emotionsgeladen, mit schönen Treffern und fußballerisch guten Szenen und Chancen auf beiden Seiten, aber auch harte Zweikämpfe mit vielen kleinen Fouls und Nickeligkeiten der Protagonisten auf dem gut bespielbaren Rasen. Die Bornheimer traten in der gleichen Aufstellung wie beim 6:1-Triumph in Stuttgart an, die Offenbacher nahmen gegenüber dem 3:1 gegen Mainz zwei Änderungen vor: In die Innenverteidigung kehrte der wieder genesene Stefano Maier und anstelle des verletzten Florian Treske spielte Varol Akgöz.

Der FSV kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel, die Frankfurter liefen ständig nur hinterher. Die erste gute Szene hatte Serkan Firat, doch sein Schuss verfehlte knapp das FSV-Gehäuse (6.). Und in der 11. Minute gingen die Gäste auch verdient in Führung. Der von Vetter angespielte Sawada zog von der Strafraumgrenze einfach unhaltbar ab. Der FSV wirkte in der ersten Viertelstunde nervös, leistete sich viele Fehlpässe.
Und dann fiel quasi aus dem Nichts der Ausgleich. Azaouagh führte an der Mittellinie einen Freistoß schnell aus, fand rechts den völlig freien Plut, der aus einer leicht abseitsverdächtigen Position mit dem Außenrist seinen achten Saisontreffer erzielte (15.).

Der Treffer stärkte das Selbstbewusstsein der Gastgeber. Jetzt waren es die Schwarz-Blauen, die das Geschehen diktierten. Pluts Schuss konnte Daniel Endres nur mit Not halten, noch mehr Mühe hatte der Kickers-Torwart mit dem Schuss von Patrick Huckle. Danach verfehlte Andreas Pollasch aus dem Hintergrund nur knapp.

Doch nun wiederholten sich die Ereignisse auf der anderen Seite. Die Kickers, die eine Viertelstunde lang nicht auf dem Platz schienen, gingen aus dem Nichts heraus in Führung. Ein langer Ball fand den aufgerückten Verteidiger Marx, der den am langen Pfosten einsam stehenden Vetter anspielte, der sicher verwandelte (32.).

Für die ersten Knalleffekte nach der Pause sorgten zum Leidwesen von Spielern und Verantwortlichen einige Fans. In beiden Lagern wurden Bengalos gezündet, die Partie musste für einige Minuten unterbrochen werden. Spielerisch tat sich dafür zunächst auf beiden Seiten wenig. Die erste Rakete zündete der Frankfurter Maziar Namavizadeh, der Sekunden nach seiner Einwechslung das Tor aus acht Metern knapp verfehlte. Dann setzte sich Huckle durch, sein Abschluss war jedoch zu schwach.

Die Entscheidung brachte ein Elfmeter, weil der Schiedsrichter ein Foul von Alban Sabah an Vetter gesehen haben wollte. Offenbachs Strafstoß-Spezialist Dren Hodja verwandelte im Nachschuss (71.). In der letzten Viertelstunde tat sich nicht mehr viel, das intensive Spiel forderte seinen Tribut. Die letzte Chance hatte in der Nachspielzeit der Offenbacher Firat, doch Marco Aulbach war rechtzeitig aus seinem Tor heraus gekommen.

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