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Hessenpokal: FSV scheitert im Pokal an Wehen Wiesbaden

Von Durch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg beim Regionalligisten FSV Frankfurt hat sich der Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden gestern Abend für das Halbfinale des Hessenpokals qualifiziert, wo er auf den TSV Steinbach trifft.
Moritz Kuhn (links) und der SV Wehen Wiesbaden brachten den FSV Frankfurt mit Patrick Huckle gestern ins Straucheln. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Moritz Kuhn (links) und der SV Wehen Wiesbaden brachten den FSV Frankfurt mit Patrick Huckle gestern ins Straucheln.
Frankfurt. 

Es ist noch nicht allzu lange her, als den FSV Frankfurt und den SV Wehen Wiesbaden eine tiefe Kluft trennte. Die Bornheimer gehörten schon fast zum Inventar der Zweiten Bundesliga und hatten dank der üppigen Fernsehgelder ihr Auskommen, während der Club aus der hessischen Landeshauptstadt trotz großzügiger Zuwendungen eines Privatsponsors in der Dritten Liga ums Überleben kämpfte.

Innerhalb von nur 24 Monaten haben die Kräfteverhältnisse der hessischen Rivalen eine starke Veränderung erfahren. Der FSV ist sportlich und finanziell abgestürzt und hat in der Viertklassigkeit der Regionalliga Südwest ausschließlich den Klassenerhalt als Ziel vor Augen. Die Fußballer aus Wiesbaden hingegen, eine Klasse höher immer noch ein finanzielles Schwergewicht, befinden sich derzeit aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus.

So war es gestern Abend auch keine große Überraschung, dass der SV Wehen Wiesbaden das Hessenpokalviertelfinale beim FSV Frankfurt nach Belieben beherrschte. Zumal der Frankfurter Trainer Alexander Conrad aufgrund der bereits vierten englischen Woche für seine Mannschaft einigen Stammkräfte eine Pause verordnete. So saßen neben dem etatmäßigen Torhüter Marco Aulbach auch Jesse Sierck, Leon Bell Bell und Vito Plut zunächst nur auf der Bank. Mit der Konsequenz, dass die Bornheimer in der Offensive nichts zustande brachten, während die Gäste eiskalt ihre Chancen durch Stephan Andrist (15. Minute) und Niklas Dams (19.) zur schnellen 2:0-Führung nutzten. Für den Endstand sorgte Patrick Breitkreuz in der 90. Minute.

Der Rest der Begegnung hatte nun im Grunde genommen nur noch den Charakter eines Testspiels, bei dem die knapp 900 Zuschauer kaum noch spielerische Höhepunkte geboten bekamen. Zumal die Frankfurter sich nach knapp einer Stunde weiter personell schwächten, weil Innenverteidiger Javan Torre Howell nach einem bitterbösen Foul an Robert Andrich völlig zu Recht die Rote Karte sah.

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