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Fußball Regionalliga: FSV zieht gegen Stuttgarter Kickers mit 2:4 den Kürzeren

Von Der letzte Hinrundenspieltag endete für den FSV mit einer herben Enttäuschung. Einen Tag vor der Jahreshauptversammlung des Bornheimer Traditionsclubs am Montag um 19 Uhr blieb der erhoffte Rückenwind aus.
Das FSV-Maskottchen „Franky“ tröstet Yves Mfumu. Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Das FSV-Maskottchen „Franky“ tröstet Yves Mfumu.
Frankfurt. 

Nein, symbolischen Charakter hatte die Szene nicht, aber man könnte das Unvorhergesehene durchaus als Warnsignal deuten. Als Alexander Conrad, Trainer des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, bei der Pressekonferenz seine Ansichten zum Spiel gegen die Stuttgarter Kickers kundtat, da ging auf einmal das Licht aus im nicht gering gefüllten Raum. Davon ließ sich der 50-Jährige nicht beeindrucken, und wenig später konnten auch alle wieder den asketisch wirkenden Coach genau erkennen. „Ein Punkt wäre in Ordnung gewesen“, sagte Conrad nach dem 2:4 (1:2) gegen die blauen Schwaben. Wären da nicht „die Knackpunkte“ gewesen, die die Bornheimer stets zurückwarfen. „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben.“

Gleich drei erkannte Routinier Patrick Huckle (34). Beim ersten und dritten Gegentreffer machte Innenverteidiger Javan Torre Howell eine unglückliche Figur, beim zweiten konnte Mateo Andacic im Aufbauspiel den Ball nicht unter Kontrolle bekommen. Das alles wäre nicht so fatal geendet, wenn nicht Kickers-Stürmer Jesse Weißenfels einen so blendenden Tag gehabt hätte. Mit der Leichtigkeit des Seins nutzte der 25-Jährige jede Chance eiskalt aus.

Für den FSV zu ganz ungünstigen Zeitpunkten. Es waren gerade vier Minuten gespielt, da düpierte Weißenfels Torwart Marco Aulbach zum ersten Mal. Gut eine Viertelstunde nach dem Ausgleich – Robert Schick traf sehenswert aus 25 Metern (12.) – gewann der bei den Mönchengladbachern Ausgebildete das nächste Duell mit Aulbach. Und lediglich 19 Sekunden dauerte es, bis nach dem Seitenwechsel wieder der Ball im Netz zappelte.

Der FSV mühte sich redlich, die Rückschläge zu verdauen. Nach einem Foul von Daniel Döringer an Vito Plut bot sich auch Schick bald die Chance zum Anschlusstreffer, doch Miro Varvodic wehrte den Strafstoß ab (59.). Kurz vor dem Ende machten die Stuttgarter nach einem Konter über Alessandro Abruscia und Robin Garnier alles klar. Die einzige Chance zum 3:3 hatte Schick (84.), der wie schon nach 48 Minuten per Freistoß an Varvodic scheiterte. Frankfurts mit Abstand gefährlichster Akteur hatte zudem Pech mit einem Lattentreffer (35.).

„Wir hatten, so glaube ich, 80 Prozent Ballbesitz“, sagte Huckle. Doch Selbstkritik wollte der (regionalliga-)erfahrene Außenverteidiger nicht verbergen: „Es war eine unnötige Niederlage, wir haben sie uns selbst zuzuschreiben. Wie wir heute gespielt haben, reicht es auch gegen einen Oberligisten nicht.“ Dass das Team es viel besser kann, habe es bei all den Spielen gezeigt, die zu Hause zu Null gewonnen wurden. Und davon gab es immerhin schon drei in dieser Spielzeit.

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