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FSV Frankfurt: Gino Lettieri soll den FSV Frankfurt vor dem Abstieg retten

Von Beim zweiten Mal hat es dann geklappt: Gino Lettieri ist seit gestern der neue Cheftrainer des FSV Frankfurt. Und die Spieler des vom Abstieg bedrohten Drittligisten werden sich auf einen temperamentvollen Fußball-Lehrer einstellen müssen.
Gut gelaunt: Gino Lettieri. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Gut gelaunt: Gino Lettieri.
Frankfurt. 

Die obligatorischen Pressekonferenzen des FSV Frankfurt waren in den vergangenen Monaten in der Regel recht dröge Angelegenheiten. Nur wenige Medienvertreter sowie Verantwortliche des Fußball-Drittligisten verloren sich in dem zweitligatauglichen Presseraum, der gestern nach langer Zeit mal wieder zum Bersten gefüllt war. Mittendrin im Gedränge auch viele Funktionäre des vom Abstieg bedrohten Zweitligaabsteigers, die nach Wochen der Tristesse einen aufgeräumten, ja fast schon aufgekratzten Eindruck machten.

Der Stimmungsaufheller der leidgeprüften Bornheimer stieg dann pünktlich um 13 Uhr im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf das Podium, ist 50 Jahre alt, hat eine hessische Vergangenheit und erläuterte kurz und bündig, wie er den Sturz des Frankfurter Stadtteilclubs in die viertklassige Regionalliga Südwest verhindern will. „Es gibt für mich nur ein Ziel: dass die Mannschaft nicht absteigt“, sagte Gino Lettieri, der seit gestern ganz offiziell der neue Hoffnungsträger am Bornheimer Hang ist. „Gino Lettieri verkörpert eine geballte Ladung Drittliga-Kompetenz“, charakterisierte FSV-Sportdirektor Roland Benschneider den neuen Cheftrainer des Zweitligaabsteigers, der nur wenige Stunden nach der Entlassung von Roland Vrabec verpflichtet worden war. Zunächst hatten Benschneider und FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger Vrabec am Montagvormittag von seinen Aufgaben entbunden, ehe sie sich ins Auto setzten und nach Bayreuth fuhren, wo Lettieri mit seiner Familie lebt. „Die muss jetzt in den nächsten Monaten auf mich verzichten“, erklärte der Deutsch-Italiener, der sich mit den Entscheidungsträgern des FSV schnell einig war und einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb. Ganz im Gegensatz zum Frühsommer des vergangenen Jahres, als Lettieri schon einmal auf der Wunschliste der Bornheimer stand, damals aber dem FSV aus privaten Gründen eine Absage erteilte.

„Ich freue mich auf die Aufgabe, den FSV aus der misslichen Lage herauszuführen. Die Mannschaft ist gut genug, das schaffen zu können“, erklärte der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer, der als ehrgeizig sowie äußerst temperamentvoll gilt und im Rhein-Main-Gebiet kein Unbekannter ist. Vor seinem letzten Engagement beim MSV Duisburg, den er aus der Dritten in die Zweite Liga führte, ehe er im November 2015 dort entlassen wurde, arbeitete er auch beim SV Darmstadt 98 und beim SV Wehen Wiesbaden. Den Club aus der hessischen Landeshauptstadt rettete er zunächst vor dem Abstieg, ehe er mit den Wiesbadenern nur knapp den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus verpasste.

Im Frankfurter Osten steht für Lettieri nur der Klassenerhalt auf dem Programm. Aus den verbleibenden 13 Spielen muss er mit seiner neuen Mannschaft mindestens noch 17 Punkte holen, um am Ende nicht abzusteigen. „Mit dem Feuer, der Kompetenz und dem Eifer ist Gino Lettieri der richtige Mann, um den Reset-Knopf zu drücken“, ist Krüger davon überzeugt, für die „Mission Klassenerhalt“ genau den richtigen Mann verpflichtet zu haben.

Lettieri, der mit dem FSV Frankfurt am Samstag (14 Uhr) den Halleschen FC empfängt, wird dieses Unterfangen übrigens mit dem gleichen Trainerstab angehen wie sein Vorgänger: also mit Co-Trainer Thomas Stickroth, Torwarttrainer Norbert Lorz sowie Bastian Kliem, der weiter für die Athletik verantwortlich ist.

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