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FSV Frankfurt: Immer tiefer in der Krise

Von Die schwarze Serie des FSV riss auch in Regensburg nicht. Geschäftsführer Krüger betonte, dass Trainer Vrabec weiter das Vertrauen geschenkt wird.
Kopfarbeit mit geschlossenen Augen leisten hier der Frankfurter LaVere Corbin-Ong (links) und Marco Grüttner (Jahn Regensburg). Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Kopfarbeit mit geschlossenen Augen leisten hier der Frankfurter LaVere Corbin-Ong (links) und Marco Grüttner (Jahn Regensburg).
Regensburg/Frankfurt. 

Aus den vergangenen zehn Spielen nur sieben Punkte erzielt, zuletzt dreimal in Folge verloren – die Schlinge zieht sich immer mehr zu für den Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt bei nur noch zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. „Die Mannschaft hat eine schlimme Phase“, sagte Geschäftsführer Clemens Krüger nach dem 1:2 (1:1) bei Jahn Regensburg. Das Verhältnis zwischen ihr und Cheftrainer Roland Vrabec sei aber „intakt“. Vrabec wird laut Krüger das Team auch für das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hansa Rostock vorbereiten.

„Es kann sein, dass etwas an den Abläufen geändert wird“, deutete Krüger gestern an, dass die Vorbereitung auf dieses Duell möglicherweise nicht am Bornheimer Hang stattfindet. „Die Mannschaft muss sich jetzt zusammenreißen.“

Was die Spieler nach dem Ausgleich (42.) bis zur Schlussviertelstunde zeigte, habe Krüger jedenfalls „irritiert“. „Man muss nach einem Gegentor anders reagieren. Wir haben zu spät zum Kampf zurückgefunden“, führte der 46-Jährige aus.

Es passt zur misslichen Situation, wie der FSV in der Oberpfalz die Gegentore kassierte. Bei einem Zweikampf zwischen Christopher Schorch und Andreas Geipl zeigte Schiedsrichter Eric Müller auf den Elfmeterpunkt; Geipl verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1 (42.). Und auch beim zweiten Gegentor stand Schorch im Blickpunkt, der eine scharfe Hereingabe ins eigene Netz lenkte (68.). Davor hatte Patrick Ochs allerdings leichtfertig den Ball an der Mittellinie verloren und somit den Konter praktisch eingeleitet.

„Das war überhaupt nicht gut von uns, es fehlt einfach das Selbstvertrauen. Wir hatten Glück, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht noch einen weiteren Treffer kassiert haben, auch wenn wir gegen Ende noch mal auf den Ausgleich gedrängt haben“, übte Ochs (Selbst-)Kritik. Und sprach sich klar für Vrabec aus. „Unser Cheftrainer Roland Vrabec macht hervorragende Arbeit, wir als Spieler müssen das jetzt auf den Platz bringen und umsetzen.“

In der ersten Halbzeit war das passabel, die Schwarz-Blauen zeigten sich leicht formverbessert, allerdings war die Leistung beim 0:3 gegen Chemnitz auch schwach. Nach einer Flanke von Ochs köpfte Cagatay Kader ein (13.) – es war der erste Treffer des FSV in diesem Jahr.

Tief durchatmen mussten die Bornheimer allerdings, als der Unparteiische Müller die Aktion von Debütant Dennis Russ gegen Erik Thommy nicht mit einem Strafstoß ahndete (7.). Torhüter Sören Pirson verhinderte kurz vor der Pause gegen Marco Grüttner bravourös den Ausgleich. Zudem traf Regensburgs Stürmer Haris Hyseni noch den Pfosten (56.). In dieser Phase dominierten die Gastgeber klar das Geschehen.

„Insgesamt ist der Sieg für Jahn Regensburg absolut verdient“, sagte Vrabec. Zwar sei seine Mannschaft „ganz ordentlich ins Spiel gekommen“. Der Lohn war das frühe 1:0. „Diese Führung hat der Mannschaft aber keine Sicherheit gegeben. Eigentlich sogar ganz das Gegenteil. Wir haben nur noch defensiv gedacht und wurden passiver. Man hat gemerkt, dass wir momentan sehr verunsichert sind.“

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