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FSV Frankfurt: Männergesundheit: Uniklinik und FSV Frankfurt kooperieren

Gut fünf Jahre niedriger ist die Lebenserwartung von Männern im Vergleich zu Frauen. Um das Gesundheitsbewusstsein der Männer zu fördern, lassen sich nun Mitarbeiter der Urologie an der Frankfurter Uniklinik und Fußballer des FSV Frankfurt Schnauzbärte wachsen.
Durchgang im Universitätsklinikum Frankfurt. Foto: Andreas Arnold/Archiv Durchgang im Universitätsklinikum Frankfurt.
Frankfurt. 

Das Universitätsklinikum Frankfurt und Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt kooperieren beim Thema Männergesundheit. «Männer sterben zu früh», sagte der neue Direktor der Klinik für Urologie, Felix Chun, am Dienstag in Frankfurt. Medizinischen Studien zufolge ist die Lebenserwartung von Männern fünf bis sechs Jahre niedriger als von Frauen.

Um hier etwas zu bewegen, nehmen Fußballer des Viertligisten sowie Mitglieder von Chuns Team an der weltweiten «Movember»-Kampagne teil. Dabei lassen sich Männer im November einen Schnurrbart wachsen und sammeln gleichzeitig Spenden für die größten Gesundheitsprobleme von Männern, darunter Prostata- und Hodenkrebs.

«Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart des Mannes», sagte der Dekan des Fachbereichs Medizin, Josef Pfeilschifter. Zudem sei mehr als die Hälfte der Männer im Laufe ihres Lebens von einer Prostatavergrößerung betroffen.

Der 44 Jahre alte Chun hat mehrere Jahre am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gearbeitet. Seit 1. November ist der Arzt mit koreanischen Wurzeln Leiter der Urologie in Frankfurt. Dort soll er drei Schwerpunkte weiterentwickeln: Die Entfernung der Prostata bei Krebs, die Behandlung gutartiger Prostataveränderungen sowie behutsame Methoden zur Harnröhrenkorrektur. Dabei legt Chun nach eigener Aussage besonders großen Wert auf die Prävention von gefürchteten Komplikationen nach urologischen Eingriffen bei Männern wie Impotenz und Inkontinenz.

(dpa)

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