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FSV Frankfurt: Neue Zeitrechnung beim FSV Frankfurt

Von Der FSV Frankfurt erwartet am Sonntag die Tabellensechste Fortuna Köln. Cheftrainer Vrabec ist guter Dinge.
(Symbolbild). (Symbolbild).
Frankfurt. 

Für einen ganz kurzen Moment gab Roland Vrabec seine Zurückhaltung einmal auf. „Wir sind in dieser Liga angekommen, jetzt geht die Saison für uns so richtig los“, formulierte der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt seine „Kampfansage“ an die Konkurrenz.

Dem 42 Jahre alten Fußball-Lehrer ist die Erfolgsserie, die seine Mannschaft vor der Länderspielpause hingelegt hat, natürlich nicht zu Kopf gestiegen. Vrabec begegnet dieser Liga, die so ausgeglichen und unberechenbar ist wie keine andere im deutschen Profifußball, weiterhin mit dem notwendigen Respekt. Dass am Bornheimer Hang, wo am Sonntag (14 Uhr) der Tabellensechste Fortuna Köln gastiert, aber eine neue Zeitrechnung begonnen hat, ist durchaus nachvollziehbar.

Vrabec wird beim Aufeinandertreffen mit den Kölnern wohl zum vierten Mal in Folge die gleiche Startformation aufbieten, die zuletzt drei Siege hintereinander feierte und den Zweitligaabsteiger, der so schwach gestartet war, auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen klettern ließ. Außerdem haben jetzt auch jene FSV-Profis ihre körperlichen Defizite beseitigt, die zu Beginn dieser Spielzeit noch nicht im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte waren. „Ich denke, dass wir die Zeit in der Länderspielpause sinnvoll genutzt haben“, beschrieb Vrabec seine Eindrücke aus den Trainingseinheiten der vergangenen beiden Wochen, in deren Verlauf der Konkurrenzkampf noch einmal an Schärfe zugenommen hat. Bis auf die verletzten sowie erkrankten Maurice Deville, Stefan Maderer und Fabian Burdenski, alles Spieler aus dem zweiten oder dritten Glied, steht Vrabec mittlerweile der komplette Kader zur Verfügung, in dem ein heftiges Gerangel um die Stammplätze entbrannt ist. Zum Beispiel die beiden Offensivkräfte Adil Chihi und Fabian Graudenz, die nach Aussage von Vrabec im Moment „kratzen und beißen“, um in die Starelf zu kommen. Derzeit sind allerdings Fabian Schleusener, mit fünf Treffern erfolgreichster Torschütze der Bornheimer, und der erst 19 Jahre alte Cagatay Kader als Sturmduo gesetzt. „Sie waren ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Siege und haben deswegen auch sicherlich einen kleinen Vorsprung. Aber das ist nur eine Momentaufnahme, dass sie so gut funktionieren. Wir haben noch genügend Spieler hintendran“, machte Vrabec gestern noch einmal deutlich, dass keiner seiner Profis nachlassen darf.

Das gilt übrigens auch für die Defensivabteilung des FSV Frankfurt, wo so erfahrene Akteure wie Sebastian Schachten, Christopher Schorch oder Marc Heitmeier, die beim Saisonstart noch Stammkräfte waren, im Moment nur die Bank drücken.

Ganz im Gegensatz zu Yannick Stark und Patrick Ochs, die nach anfänglichen Schwierigkeiten ihren zugedachten Führungsrollen mittlerweile gerecht werden und aus der immer besser werdenden Frankfurter Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind. „Wir haben die Kehrtwende vollzogen“, zog Vrabec nach knapp einem Drittel der Saison ein zufriedenes Fazit, ehe er wieder zu seiner gewohnten Zurückhaltung fand. „Wir haben uns noch kein langfristiges Ziel gesetzt“, erteilte Vrabec den zuletzt wieder aufkeimenden Aufstiegsträumen im Frankfurter Osten eine Absage.

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