Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 24°C

FSV Frankfurt: Neuer FSV-Trainer: Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Von Heute um 13 Uhr wird er der Öffentlichkeit vorgestellt: Alex Conrad heißt der neue Trainer des FSV Frankfurt, wenn der insolvente Club vom Bornheimer Hang grünes Licht für die Teilnahme an der Fußball-Regionalliga Südwest erhält.
FSV-Trainer Alexander Conrad Foto: imago sportfotodienst FSV-Trainer Alexander Conrad
Frankfurt. 

Gestern gab sich Alex Conrad verständlicherweise noch etwas zurückhaltend. „Es sieht ganz gut aus“, sagte der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer auf die Frage, ob er denn neuer Cheftrainer des FSV Frankfurt wird. Heute ab 13 Uhr wird der frühere Profi, der für die Frankfurter Eintracht und Borussia Dortmund insgesamt 24 Bundesligaspiele bestritt, weitaus konkreter werden. Dann nämlich werden die Bornheimer den gebürtigen Frankfurter offiziell als ihren neuen Cheftrainer präsentieren für den Fall, dass der FSV grünes Licht für die Teilnahme am Spielbetrieb der viertklassigen Regionalliga Südwest bekommt.

Die Entscheidung darüber wird Fabio Algari, der vorläufige Insolvenzverwalter, spätestens in ein oder zwei Wochen fällen. Unabhängig davon hat FSV-Präsident Michael Görner schon vor knapp zwei Wochen bei dem insolventen Absteiger aus der Dritten Liga mit den sportlichen Planungen begonnen. Ganz offensichtlich wollte Görner nicht den Fehler machen, den man ein Jahr zuvor am Bornheimer Hang begangen hatte. Damals stieg der FSV praktisch unvorbereitet aus der Zweiten Bundesliga ab, musste lange um die Lizenz für die Dritte Liga bangen, was eine seriöse Saisonplanung fast unmöglich machte. Die Folge war, dass der damalige Geschäftsführer Clemens Krüger und der schnell verpflichtete Sportdirektor Roland Benschneider in Windeseile eine Mannschaft zusammenstellen mussten, die zwölf Monate später sang- und klanglos abstieg.

FSV-Trainer Alexander Conrad
Neuer FSV-Trainer Kommentar: Eine gute Wahl

Für den FSV ist es wichtig, so früh wie möglich mit der Saisonplanung zu beginnen. Mit der Verpflichtung von Alex Conrad haben Görner und seine Mitstreiter ein Zeichen gesetzt und ganz nebenbei auch eine gute Wahl getroffen. Ein Kommentar von Michael Helms.

clearing

Auch Conrad wird in den kommenden Tagen und Wochen viele Gespräche und Verhandlungen führen. Denn bis auf fünf Jungprofis, die Verträge für die Regionalliga besitzen, werden alle Spieler den langjährigen Zweitligisten verlassen. Mit einem Personaletat von 750 000 Euro und jungen Spielern aus der Region soll Conrad unter halbprofessionellen Bedingungen im Frankfurter Osten den Neustart nach dem finanziellen wie sportlichen Absturz bewerkstelligen.

Für Conrad, der sein Trainerdiplom gemeinsam mit Thomas Tuchel 2006 erwarb, ist das Engagement bei den Hessen auch eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Von 1992 bis 1997 spielte der Verteidiger bei den Bornheimern, mit denen er 1994 in die Zweite Liga aufstieg, ehe er nach seinem dritten Kreuzbandriss seine Karriere als Profi beendete und die Trainerlaufbahn einschlug. Diese führte ihn über den KSV Klein-Karben, Waldhof Mannheim, RSV Würges und FC Eschborn nach Offenbach, wo er bei den Kickers zuletzt als Co-Trainer arbeitete.

Zuvor feierte er noch einen sportlichen Erfolg der ganz anderen Art, nämlich im Ring: 1999 holte Conrad für die Boxabteilung der SG Sossenheim den Titel des Hessenmeisters im Halbmittelgewicht.

Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse