Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

FSV Frankfurt: Patrick Ochs hofft auf einen besonderen Tag

Von
Patrick Ochs Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Patrick Ochs
Frankfurt. 

Die Uhr tickte schon gegen Mitternacht an diesem Samstagabend Mitte Juni. Patrick Ochs hatte es sich daheim gemütlich gemacht. Und er wartete darauf, was für eine Aufgabe auf ihn im Vereinspokal bald zukommen würde, obwohl der Wechsel des vertragslosen Akteurs zum Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt noch gar nicht offiziell bekannt gegeben war. „Ich musste im ersten Moment lachen“, sagt Ochs, als „Glücksfee“ und U-17-Nationalspielerin Caroline Siems den VfL Wolfsburg den Bornheimern zugelost hatte. Nun, morgen Abend am Bornheimer Hang (20.45 Uhr), ist es endlich soweit mit dem Wiedersehen.

Zwischen 2011 und 2015 stand der 32-Jährige in Diensten des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Ob er gegen seinen ehemaligen Club mitwirken wird, ist allerdings noch nicht ganz sicher. „Ich fühle mich gut“, sagte Ochs gestern. Am Nachmittag absolvierte er aber erst sein erstes Mannschaftstraining nach überstandener Adduktorenzerrung.

Mit großen Erwartungen war Patrick Ochs im Sommer 2011 von der Frankfurter Eintracht zum VfL Wolfsburg gewechselt. Bei den „Wölfen“ wollte er den nächsten Schritt in seiner sportlichen Laufbahn machen, der mit der Unterschrift unter den Vierjahresvertrag finanziell schon geglückt war.

Doch es lief nicht rund, nach nur einer Saison liehen ihn die potenten Niedersachsen für eine Spielzeit an die kaum weniger finanzkräftigen Hoffenheimer aus. Auch nach der Rückkehr gelang es ihm nicht, zur Stammkraft zu avancieren. „Ausgerechnet im letzten Vertragsjahr zog ich mir einen Kreuzband-riss zu“, erinnert sich Ochs ungern an die restlichen Monate in der VW-Stadt. Es folgte ein Jahr der Besinnung, ehe der einst stürmische wie druckvolle Außenverteidiger vor zwei Monaten beim Drittligisten FSV Frankfurt unterschrieb (bis Juni 2018).

2015, das ist vielleicht ein wenig untergegangen, wurde Patrick Ochs sogar offiziell Pokalsieger mit dem VfL dank eines 3:1 über die Dortmunder Borussen. Nun versucht er mit seinen neuen Mitspielern, an der Sensation zu tüfteln. „Ich hoffe, dass wir einen besonderen Tag erwischen“, sagt der gebürtige Frankfurter. Eine gehörige Portion Glück gehört freilich auch dazu.

FSV-Cheftrainer Roland Vrabec hat einen möglichen Coup natürlich im Blick. „Wir wollen und können für eine Überraschung gut sein.“ Allerdings sieht der 42-Jährige nur einen kleinen Vorteil aufseiten des FSV: „Wir haben schon den Rhythmus mit vier Pflichtspielen, sind in den Abläufen einen Schritt weiter.“ Trotzdem ist klar, dass es auf einen klassischen Kampf zwischen David und Goliath hinaus läuft. Die Wolfsburger, führt Vrabec aus, haben „eine hohe individuelle Qualität. Da ist es zweitrangig, wer von ihnen auf dem Platz steht.“ Entsprechend lakonisch kommentierte er die neueste Personalie des VfL, bei dem „noch ein Spieler hinzugekommen“ ist. Mit mindestens 6000 Zuschauern rechnen die Verantwortlichen des FSV Frankfurt. Fehlen werden den Bornheimern Yannick Stark (Muskelverletzung) und Marc Heitmeier, der im Pokal aufgrund einer Roten Karte vor zwei Jahren noch gesperrt ist.

Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse