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FSV Frankfurt: Positive Tendenz

Von Nach vier Spielen ist die Siegesserie beim 1:1 gegen den FSV Zwickau gerissen. Jetzt wollen die Bornheimer eine andere ausbauen: Seit sechs Spielen haben sie nicht mehr verloren.
Alles im Blick: Roland Vrabec, der Chefcoach des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt, beim gestrigen Training. Foto: Reinhard Roskaritz (bild pressehaus) Alles im Blick: Roland Vrabec, der Chefcoach des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt, beim gestrigen Training.
Frankfurt. 

Das 1:1 von Zwickau ist aufgearbeitet, sagt Roland Vrabec. Dies treffe auch auf die Begleiterscheinungen zu; der dunkelhäutige Abwehrorganisator Shawn Barry sei von einigen Fans des Gastgebers rassistisch beleidigt worden. „Von unserer Seite ist das deutlich beantwortet worden“, weist der Trainer des Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt darauf hin, dass im Zuge der Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses Stellungnahmen zu den Vorfällen abgegeben worden sind.

Werden die Ermittler des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Version der Frankfurter bestätigen und nicht diejenige der Zwickauer, dann droht dem Aufsteiger aus Sachsen Ungemach. „Der Kontrollausschuss ermittelt umgehend und umfassend, sobald er von einem Vorfall Kenntnis erlangt, und beantragt spürbare Strafen und Sanktionen vor dem Sportgericht. Dadurch wird die Null-Toleranz-Politik des DFB, die abschreckende Wirkung entfaltet, unterstrichen“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch dem „Kicker“.

Es würde nicht überraschen, wenn am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Paderborn Fans und Sympathisanten des FSV Frankfurt ein Zeichen setzen und Shawn Barry besonders wohlwollend empfangen. Aber auch seine Mitstreiter haben in diesen Wochen reichlich Applaus verdient, verbesserten sich die Schwarz-Blauen nach dem 1:3 gegen Großaspach vom Schlussrang 20 inzwischen schon auf Platz zehn – dank 14 Punkten aus sechs Partien. Keine Frage, gegen die Ostwestfalen sollen weitere drei hinzukommen. „Es ist klar, dass Paderborn über eine hohe Qualität und Erfahrung verfügt“, sagt Vrabec. Doch zugleich nannte er einen Unterschied, der die Richtung vorgeben könnte. „Es ist schwer zu sagen, was Paderborn vorhat. Sie spielen unterschiedliche Systeme und haben sich dabei an den Gegnern orientiert. Wir werden uns wenig am Gegner orientieren“, argumentiert der 42-Jährige aus einer Position der Stärke.

Im Duell mit dem SCP, der in den vergangenen beiden Spielzeiten immer Letzter und folglich von der Bundesliga bis in die Dritte Liga durchgereicht wurde, könnte der FSV zum sechsten Mal in Folge mit derselben Elf starten. „Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um jemanden eine Pause zu gönnen“, unterstreicht Vrabec allerdings nochmals, dass er mit der Leistung von Zwickau nicht zufrieden war.

Freilich ist die Tendenz positiv, was auch Präsident Julius Rosenthal bestätigt. „Es macht sehr viel Spaß“, sagt der 71-Jährige, die Entwicklung zu verfolgen. In Euphorie gerät Rosenthal deshalb aber noch lange nicht. „Wir bleiben auf dem Boden – und wollen nicht vom Aufstieg reden“, weicht er nicht von der Sprachregelung ab, die vor dem Saisonstart ausgegeben wurde. Eine gute Rolle wolle man spielen und einen Platz im gesicherten Mittelfeld einnehmen – aber den haben die Bornheimer bei acht Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsrang bereits erreicht.

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