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Rechtsradikale sorgen für Schlägerei unter Fortuna-Fans

Normalerweise hat die Polizei bei Heimspielen des FSV Frankfurt einen ruhigen Job.
Polizisten gehen in den Fortuna-Block.	Foto: Klein Polizisten gehen in den Fortuna-Block. Foto: Klein
Frankfurt. 

Am Samstag war dies jedoch anders: Die Polizisten mussten wegen einer wüsten Prügelei im Düsseldorfer Fanblock einschreiten. Dort waren Fortuna-Anhänger unterschiedlicher Strömungen aneinander geraten. Ein seit einiger Zeit in der Anhängerschaft schwelender Streit eskalierte am Bornheimer Hang.

Auslöser war eine Fahne, die rechtsradikale Fans mitgeführt hatten. Dies wollten andere Fortunen nicht dulden, und plötzlich flogen die Fäuste. „Nazis-raus“-Rufe hallten durchs Stadion. Die Polizei marschierte massiv in den Fanblock, nahm insgesamt vier Personen fest. Weitere mussten ihre Personalien angeben.

Ein Fortuna-Fan wurde verletzt, allerdings hatte dies nichts mit der Schlägerei zu tun: Er war vom Zaun gefallen.

Später erklärten Düsseldorfer Fanclubs, dass es Beleidigungen und Drohungen, „die bis zu Mord und Vergewaltigung reichen“, seit Monaten „in beängstigender Regelmäßigkeit“ gäbe. Die „Bushwackers“, rechtsorientierte Hooligans, und die Düsseldorfer Ultras sind schon mehrfach aneinander geraten.

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