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FSV Frankfurt: Rückschlag: FSV kassierte beim TSV Steinbach Haiger eine 1:2-Niederlage

War gestern machtlos: FSV-Cheftrainer Alex Conrad. Foto: Patrick Scheiber (Patrick Scheiber) War gestern machtlos: FSV-Cheftrainer Alex Conrad.
Haiger. 

Der FSV Frankfurt hat in der noch jungen Saison der Fußball-Regionalliga Südwest den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen kassierten die Bornheimer gestern Abend beim TSV Steinbach Haiger eine 1:2 (0:1)-Niederlage, die sie sich vor allem deshalb eingehandelt hatten, weil sie kurz vor und nach der Pause folgenschwer patzten.

Alex Conrad, der Cheftrainer des FSV Frankfurt, setzte beim Gastspiel am östlichen Rand des Westerwaldes auf Kontinuität. Der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer vertraute auch gestern Abend zunächst einmal jenen elf Spielern, die er schon beim überraschenden Auftaktsieg in Saarbrücken und beim jüngsten 0:0 zu Hause gegen Eintracht Stadtallendorf in die Startformation beordert hatte. So musste auch Ahmed Azaouagh, in der abgelaufenen Spielzeit noch einer der Leistungsträger des langjährigen Zweitligisten, zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Seinen Part im Mittelfeld übernahm erneut der erst 18 Jahre alte Kamil Tyminski.

Den Takt auf dem Rasen des Sportzentrums Haarwasen, wo gestern Abend wie fast überall in diesem Land fast tropische Temperaturen herrschten, gaben vor 1400 Zuschauern die Gastgeber vor. Die Mannschaft von Chefcoach Matthias Mink, mit zwei Siegen glänzend aus den Startlöchern gekommen, hatte gleich in der Anfangsphase zwei hervorragende Möglichkeiten. Zunächst vergab Fatih Candan freistehend vor dem Tor (8. Minute), knapp 20 Minuten später vereitelte dann der glänzend reagierende Frankfurter Torhüter Marco Aulbach einen Treffer von Arnold Budimbu. Sekunden vor dem Pausenpfiff war Aulbach dann allerdings machtlos, als sich seine Kollegen ganz offensichtlich schon in der Kabine wähnten und Sascha Marquet die Führung für die Hausherren erzielte.

Zu allem Überfluss leistete sich die Defensivabteilung der Bornheimer nur Sekunden nach Wiederbeginn ihren nächsten Blackout, den Budimbu eiskalt ausnutzte und das 2:0 erzielte. Bei diesen hohen Temperaturen war die Begegnung im Grunde genommen schon jetzt entschieden, auch wenn die Gäste ihre Offensivbemühungen verstärkten. Mit Beginn der fast fünf Minuten währenden Nachspielzeit keimte bei den mitgereisten FSV-Anhängern dann noch einmal Hoffnung auf, als Robert Schick per Freistoß verkürzte. Die Hausherren ließen aber nichts mehr anbrennen und feierten mit ihrem dritten Sieg in Folge den Sprung an die Tabellenspitze, während der FSV Frankfurt auf Rang acht des Klassements abrutschte.

Unwetter in Stadtallendorf

Abgesagt werden musste gestern das Heimspiel von Eintracht Stadtallendorf gegen den Bundesliganachwuchs des SC Freiburg. Kurz vor dem Anpfiff der Partie um 18.30 Uhr war nämlich eine Sturmfront über Stadtallendorf hinweg gezogen. Um 19 Uhr entschied der Schiedsrichter dann, die Begegnung nicht anzupfeifen, weil der Rasenplatz die enormen Wassermassen nicht aufnehmen konnte und unbespielbar war.

(mh)

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