Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

FSV Frankfurt: Sehnsucht nach dem „Dreier“

Die Botschaft aus Bornheim ist eindeutig: Am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach will der Fußball-Drittligist FSV Frankfurt endlich den ersten „Dreier“ der Saison holen.
Will endlich drei Punkte: FSV-Trainer Roland Vrabec. Foto: Reinhard Roskaritz (bild pressehaus) Will endlich drei Punkte: FSV-Trainer Roland Vrabec.
Frankfurt. 

Es war ein heißer Freitagabend im August, als sich vor knapp vier Jahren im DFB-Pokal die Wege der SG Sonnenhof Großaspach und des FSV Frankfurt kreuzten. Mühevoll und äußerst glücklich setzten sich die Zweitligafußballer aus Bornheim damals mit 2:1 bei dem aufstrebenden Dorfclub aus der schwäbischen Provinz durch, der eine Woche zuvor in der viertklassigen Regionalliga Südwest gegen die U 23 des FSV Frankfurt ein 1:1 erkämpft hatte.

Ihr Nachwuchsteam haben die Frankfurter aus Kostengründen vor zwei Jahren aus dem Spielbetrieb abgemeldet, die sportliche Berechtigung für die Zweite Liga ging dem FSV dann im Frühsommer dieses Jahres abhanden. Jetzt sieht man sich also wieder, wenn der Frankfurter Stadtteilclub am Samstag die SG Sonnenhof Großaspach empfängt, die vor zwei Jahren den Sprung in die Dritte Liga schaffte und sich dort auf Anhieb und allen Prognosen zum Trotz etablierte.

Roland Vrabec, der Cheftrainer des FSV Frankfurt, weiß natürlich, was ihn und seine Spieler am Samstag erwartet: Schwerstarbeit gegen eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison lange um den Aufstieg um die Zweite Liga mitspielte. „Großaspach spielt sehr diszipliniert und organisiert gegen den Ball. Außerdem kommen sie nach zwei gewonnen Spielen mit viel Selbstbewusstsein nach Frankfurt“, sagte der 42 Jahre alte Fußball-Lehrer, dem solche Erfolgserlebnisse im Punktspielbetrieb mit seiner neuen Mannschaft noch nicht vergönnt waren. „Ich denke, wir sind auf unseren Gegner gut eingestellt und bestens gerüstet, damit es endlich mit dem ersten Dreier klappt“, hofft Vrabec natürlich auf den Befreiungsschlag in der neuen sportlichen Heimat, mit der die Bornheimer nach wie vor Probleme haben.

So kam die Länderspielpause den Verantwortlichen des FSV Frankfurt nicht ungelegen, um sich auf das Heimspiel gegen die unbequemen Schwaben vorzubereiten. „Die Pause hat uns geholfen, körperliche Defizite aufzuarbeiten. Ich denke, dass wir noch mal einen Schritt voran gekommen sind“, bilanzierte Vrabec die jüngsten Eindrücke aus dem Mannschaftstraining, in das auch Patrick Ochs nach überstandener Adduktorenzerrung heute wieder einsteigen wird. Gegen Großaspach wird der langjährige Bundesliga-Profi allerdings noch nicht in den Kader des Zweitliga-Absteigers zurückkehren. Und auch bei Yannick Stark, der am Dienstag beim 3:0 im Hessenpokal-Achtelfinale gegen Bayern Alzenau in der zweiten Halbzeit erstmals nach seiner Verletzungspause wieder zum Einsatz kam, will Vrabec kein Risiko eingehen. Möglicherweise wird die Leihgabe des Bundesligisten SV Darmstadt 98 zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Die neuen Termine

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nun auch die Begegnungen der Spieltage zehn bis 16 terminiert. Hier die Spiele des FSV Frankfurt: Samstag, 1. Oktober: Lotte – FSV; Sonntag, 16. Oktober: FSV – Fortuna Köln; Samstag, 22. Oktober: Zwickau – FSV; Samstag, 29. Oktober: FSV – Paderborn; Samstag, 5. November: Osnabrück – FSV; Samstag, 19. November: FSV – Duisburg; Sonntag, 27. November: Mainz U 23 – FSV (alle 14 Uhr).

(mh)
Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse