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Alles klar mit Fiat?

Das Geld des italienischen Autobauers Fiat könnte Eintracht Frankfurt die Chance geben, dem umworbenen Erfolgstrainer Armin Veh die gewünschte Vertragsverlängerung noch schmackhafter zu machen.
Frankfurt. 
Bild-Zoom Foto: Hübner
Eintracht Frankfurt steht vor dem Abschluss des lukrativsten Sponsorenvertrages der Vereinsgeschichte. Nach übereinstimmenden Medienberichten vom Freitag soll der italienische Automobilhersteller Fiat neuer Haupt- und Trikotsponsor beim hessischen Fußball-Bundesligisten werden und in den kommenden drei Jahren insgesamt 18 Millionen Euro zahlen. «Wir sind in intensiven, finalen Gesprächen. Fix ist noch nichts», sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen der Nachrichtenagentur dpa.

Der Vertrag soll angeblich in der kommenden Woche unterschrieben werden. «Medienberichte können manchmal auch genau das Gegenteil bewirken. Eine Schlagzeile kann viel kaputt machen», wetterte Bruchhagen über die Veröffentlichungen.

Immerhin könnte beim Zustandekommen der Partnerschaft neue Bewegung in die schleppenden Vertragsverhandlungen mit Trainer Armin Veh kommen. Der von Schalke 04 heiß umworbene Coach will nach seinem Kurzurlaub Anfang der kommenden Woche entscheiden, ob er bleibt oder im Sommer geht. Der Deal mit Fiat, dessen Deutschland-Basis in Frankfurt angesiedelt ist, würde die finanzielle Basis für die von Veh geforderten Verstärkungen für die kommende Saison erweitern.

Der Bierproduzent Krombacher beendet vertragsgemäß zum Saisonende sein einjähriges Trikot-Sponsoring, das den Sauerländern die Investition von rund 5,5 Millionen Euro wert war. Krombacher bleibt als Premiumpartner weitere fünf Jahre an Bord, zahlt dafür pro Saison gut eine Million Euro und darf im weiten Rund der Commerzbank Arena den eigenen Gerstensaft ausschenken.

Fiat konnte sich im vergangenen Jahr 2,4 Prozent am deutschen Automobilmarkt sichern. Wird der Vertrag zu den Konditionen unterschrieben, dann reiht sich die Eintracht auch im Sponsoring im oberen Drittel der Liga ein. Neben Fiat soll die Eintracht auch mit einer türkischen Fluggesellschaft und einem Unternehmen aus dem arabischen Raum in Kontakt gestanden haben.
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