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Auch mit Labbadia geht die Talfahrt des VfL Wolfsburg weiter

Das Heim-Debüt von Bruno Labbadia beim VfL Wolfsburg ist missglückt. Der niedersächsische Fußball-Bundesligist unterliegt gegen Bayer Leverkusen und rutscht damit noch tiefer in den Abstiegsstrudel.
Leverkusens Sven Bender (M) schießt den Ball vor Wolfsburgs Josuha Guilavogui (l) weg. Foto: Peter Steffen Leverkusens Sven Bender (M) schießt den Ball vor Wolfsburgs Josuha Guilavogui (l) weg.
Wolfsburg. 

Bruno Labbadia versuchte sofort, seine Spieler wieder aufzubauen. Der neue Trainer des VfL Wolfsburg ging nach seinem missglückten Heim-Debüt auf den Platz und sprach mit den Profis des schwachen VfL Wolfsburg auf dem Rasen und später auch länger in der Kabine.

Er hatte viel zu bereden, denn mit 1:2 (0:1) verlor der niedersächsische Fußball-Bundesligist gegen Bayer Leverkusen und rutschte noch einen Punkt näher an den Relegationsrang. „Das war ein verdienter Sieg für Leverkusen”, kommentierte Labbadia.

Vor 24.354 Zuschauern trafen Lucas Alario (30. Spielminute) per Foulelfmeter und Julian Brandt (78.) für Bayer. Für den VfL Wolfsburg, bei dem William in der Nachspielzeit Gelb-Rot sah, schoss nur Admir Mehmedi (79.) ins Tor. „Leverkusen war wacher”, sagte der Neu-Wolfsburger: „Ich kann mich nicht freuen über das Tor.”

Anders war es beim Bayer-Torschützen Brandt. „Wir haben das Spiel gemacht und den Ball laufen lassen”, sagte der ehemalige Wolfsburger beim Pay-TV-Sender Sky: „Im Endeffekt haben wir verdient gewonnen.”

Brandts Analyse stimmte, denn Labbadia sah elf Tage nach dem Beginn seines Engagements in Wolfsburg einen erschreckend harmlosen Auftritt seiner Mannschaft. Der frühere Leverkusen-Coach beorderte den in der Winterpause von Leverkusen nach Wolfsburg gewechselten Mehmedi in die Startelf. Doch der Schweizer passte sich dem schwachen Niveau der Mitspieler an, ehe er mit einem schönen Schlenzer immerhin verkürzte und die ansonsten einseitige Partie zumindest in der Schlussphase etwas spannend machte.  

Das Offensivspiel der Wolfsburger ließ ansonsten viele Wünsche offen. Der VfL kam kaum einmal nach vorne. Ein Fernschuss von Maximilian Arnold (17.) war bis zum Tor die einzige gefährliche Szene. „Wir wollen euch kämpfen sehen”, forderten die VfL-Fans.   

Die in der Rückrunde bisher nicht überzeugenden Leverkusener störten früh und unterbanden so das Angriffsspiel der Gastgeber. Die Rheinländer kontrollierten die Partie ohne Mühe und ließen kaum gefährlichen Angriffe des VfL zu.

Zwingend war das Offensivspiel der Leverkusener allerdings eher selten. Ohne Leon Bailey und Julian Brandt in der Startelf fehlte das Tempo. Zwingende Aktionen waren die Ausnahme, ehe Arnold half. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft rang Kai Havertz im Strafraum nieder - und Alario ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher.

Die Leverkusener verpassten es, früher ein zweites Tor nachzulegen. Die beste Szene hatte zunächst Charles Aranguiz (51.), der den Ball bei einem Freistoß an die Latte schoss. Nach dem Treffer des eingewechselten Brandt im Anschluss an einen schönen Doppelpass mit Kevin Volland wurde es noch einmal unnötig spannend, weil Bayer unkonzentriert agierte und Mehmedi ins Tor schießen ließ.

(Von Michael Rossmann, dpa)
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