Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

BVB mit 3:0 beim HSV spitze: Clubrekord und 750. Sieg

Borussia Dortmund marschiert weiter. Mit dem 3:0 in Hamburg verteidigte der BVB die Tabellenspitze - und blieb mit dem 750. Sieg zum fünften Mal ohne Gegentor - Clubrekord. In Hamburg ist wieder Tristesse eingekehrt.
BVB-Spieler Shinji Kagawa (M) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen den HSV. Foto: Christian Charisius BVB-Spieler Shinji Kagawa (M) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen den HSV.
Hamburg. 

Borussia Dortmund ließ sich bei der Jagd nach Rekorden in der Fußball-Bundesliga auch nicht vom Hamburger SV stoppen.

Der achtmalige deutsche Meister feierte mit dem 3:0 (1:0) beim HSV nicht nur den 750. Sieg in der Bundesliga und den Verbleib an der Tabellenspitze, sondern stellte auch eine Clubbestmarke auf: Noch nie blieb der BVB zu Beginn einer Saison so lange ohne Gegentor - fünf Spiele oder 450 Minuten. Der bisherige Rekord lag 16 Jahre zurück, als Bayern Münchens Hasan Salihamidzic im fünften Spiel in der 22. Minute gegen den BVB traf.

Shinji Kagawa (24. Minute) Pierre-Emerick Aubameyang (63.) und Christian Pulisic (79.) trafen vor 52 962 Zuschauern für die klar besseren Gäste. Mit 13 Punkten liegt Dortmund nun einen Zähler vor Titelverteidiger Bayern München. „Wir wollen eine gute Saison spielen. Aber ihr wisst ja: Am Ende sind die Bayern vorn”, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc mit einem Schmunzeln und meinte zu Neuzugang Andrej Jarmolenko, der zwei Tore vorbereitete: „Es ist schon brutal, wie schnell Andrej zu einem Unterschiedsfaktor geworden ist - und das in jedem Spiel.”

Borussia Mönchengladbach ist am Samstagabend der nächste Gegner des BVB - und ein anderes Kaliber als Hamburg. Die Hanseaten kassierten nach den zwei Auftakterfolgen die dritte Pleite in Folge und finden sich vor dem Spiel in Leverkusen am Sonntag nun in den Gefilden wieder, die man an der Elbe fürchtet und der zahlungsmüde Gönner Klaus-Michael Kühne immer wieder kritisiert.

Dortmunds Trainer Bosz brachte Kagawa, der das 5:0 gegen Köln von der Bank aus gesehen hatte. Jungstar Christian Pulisic rückte ebenfalls in die Startelf. Geschont wurde weiter Weltmeister Mario Götze, der nicht im Kader war. Beim HSV gab der vor Wochenfrist verpflichtete Sejad Salihovic sein Startelf-Debüt.

Von Beginn an entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, das die Gastgeber engagiert begannen. Durch frühes Stören unterband der Außenseiter zunächst das Kombinationsspiel der Dortmunder. Doch der Champions-League-Teilnehmer nutze jede kleine Unsicherheit und jeden Fehler des HSV - vor allem durch den gelobten Jarmolenko. Dessen präzise Flanke setzte Aubameyang am knapp Tor vorbei (16.).

Die Schnelligkeit der Gäste bereitete den HSV-Profis große Schwierigkeiten, die sich in brenzligen Situationen zum Teil grenzwertige Foulspiele leisteten. Das Führungstor fiel dann auch nach einer Freistoßflanke von Jarmolenko auf Ömer Toprak, dessen Kopfball vor die Füße Kagawas fiel, der dann aus kurzer Distanz vollendete. Jarmolenko hätte die Führung zweimal ausbauen können (33. und 35.). Der HSV blieb immerhin mutig, was sich bei André Hahns Kopfball (31.) hätte auszahlen können.

Im zweiten Durchgang ließen die Dortmunder die Hanseaten die ersten 15. Minuten ein wenig gewähren, Verteidiger Mergim Mavraj traf das Außennetz (54.). Dann zogen die Gäste wieder ein wenig an - und sorgten durch Aubameyangs fünftes Saisontor auf Vorarbeit von Jarmolenko für die Vorentscheidung. Trainer Bosz konnte es sich leisten, in der 66. Minute in Jarmolenko den besten Mann vom Platz zu nehmen. Trotzdem traf noch Pulisic.

(Von Britta Körber und Thomas Prüfer, dpa)
Zur Startseite Mehr aus Fußball

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse