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Belgischer Profi Mertens nach Herzstillstand gestorben

Zum zweiten Mal in wenigen Monaten wird Belgiens Fußball durch den Tod eines Profis erschüttert. Lokeren-Spieler Gregory Mertens stirbt wenige Tage nach einem Herzstillstand auf dem Rasen.
Gregory Mertens starb drei Tage nach seinem bei einem Spiel erlittenen Herzstillstand. Foto: Jasper Jacobs Gregory Mertens starb drei Tage nach seinem bei einem Spiel erlittenen Herzstillstand. Foto: Jasper Jacobs
Genk. 

Der frühere belgische Junioren-Nationalspieler Gregory Mertens ist drei Tage nach seinem bei einem Spiel erlittenen Herzstillstand gestorben. Dies teilten der belgische Fußball-Verband und sein Club SC Lokeren mit. „Gregory, wir werden dich vermissen”, hieß es auf der Vereins-Webseite.

Auch Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots reagierte mit großer Betroffenheit auf die Nachricht. „Belgiens Fußball-Familie ist in Trauer. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mitspielern”, erklärte der frühere Schalker Profi.

FIFA-Präsident Joseph Blatter erklärte, er sei traurig, von Mertens' Tod zu erfahren und sei in Gedanken bei der Familie, den Teamkollegen und der belgischen Fußball-Gemeinde.

Der 24 Jahre alte Verteidiger des SC Lokeren war in einem Spiel der Reserverunde beim KRC Genk am Montagabend nach 25 Minuten zusammengebrochen und musste auf dem Platz minutenlang reanimiert werden. Anschließend wurde er ins Krankenhaus von Genk gebracht. Er war nach Angaben der belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws” künstlich beatmet worden.

Nach Clubangaben hatten Ärzte am Dienstag versucht, Mertens zu operieren. Dabei waren weitere Komplikationen aufgetreten. Mertens sei in seiner Karriere mehrfach gründlich untersucht worden, dabei seien niemals Herzprobleme entdeckt worden, teilte der Verein mit.

Der in Anderlecht geborene Mertens spielte seit 2014 für Lokeren, nachdem er zuvor für Cercle Brügge in der ersten Liga aktiv war. Erst im Januar war Belgiens Fußball durch den Unfalltod des Wolfsburger Profis Junior Malanda erschüttert worden.

(dpa)
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