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Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland: Bierhoff fordert: Südkorea-Spiel „ganz ernsthaft angehen”

Bundestrainer Joachim Löw leitet das Training im WM-Quartier. Foto: Christian Charisius Foto: dpa Bundestrainer Joachim Löw leitet das Training im WM-Quartier. Foto: Christian Charisius
Watutinki. 

Teammanager Oliver Bierhoff hat die deutschen Fußball-Nationalspieler vor einem mentalen und physischen Nachlassen nach dem erlösenden Vorrundensieg gegen Schweden gewarnt.

„Es wird ja von vielen gesagt: Jetzt geht es los. Jetzt ist die WM-Stimmung da. Darauf dürfen wir uns nicht verlassen”, sagte Bierhoff in der ARD. „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen zu denken, Südkorea ist schon geschlagen”, betonte der 50-Jährige vor dem letzten Gruppenspiel am Mittwoch (16.00 Uhr MESZ) in Kasan.

„Wir haben es zum Glück jetzt selbst in der Hand”, sagte der frühere Nationalmannschaftskapitän. Um unabhängig vom Ausgang der Parallelpartie zwischen Spitzenreiter Mexiko (6 Punkte) und Schweden (3) das Achtelfinale zu erreichen, muss Weltmeister Deutschland (3) die Südkoreaner (0) mit mindestens zwei Toren Unterschied schlagen. „Wir müssen das Spiel ganz ernsthaft angehen”, sagte Bierhoff. Fehler wie auch wieder beim 2:1 gegen Schweden müssten vermieden werden.

Viel Zeit hat Bundestrainer Joachim Löw nicht für die Vorbereitung der Partie in Kasan. Schon am Dienstag fliegt der DFB-Tross in die 700 Kilometer von Moskau entfernte Hauptstadt der Republik Tatarstan an der Wolga.

„Wir haben jetzt Südkorea vor der Brust, das wird das nächste Endspiel für uns”, sagte Offensivspieler Marco Reus. Noch ist die Gefahr nicht endgültig gebannt, in Russland den historischen K.o. in einer WM-Vorrunde zu erleiden.

Der Trainerstab um Löw plant für das Spiel ohne Sebastian Rudy. Der Bayern-Profi hatte im Schwedenspiel einen Trümmerbruch der Nase erlitten. „Man sollte darauf vorbereitet sein, dass er nicht spielen kann”, sagte Assistenztrainer Marcus Sorg. Mats Hummels kann nach Problemen am Halswirbel in Kasan wieder auflaufen. Der Innenverteidiger sei wieder voll belastbar. Ganz wichtig sei es, die Spieler in der Zeit bis Mittwoch „frisch zu bekommen”, sagte Sorg. Bei einem Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied stünde Weltmeister Deutschland sicher im Achtelfinale.

 

(dpa)

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