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Fußball-WM 2018: Das ist der Frankfurter Niklas Süle

Bundestrainer Joachim Löw hat heute den WM-Kader für das Turnier in Russland bekanntgegeben. Mit dabei ist auch der Frankfurter Bub Niklas Süle. Wir stellen den Innenverteidiger vor.
Niklas Süle von den Bayern. Foto: Peter Kneffel (dpa) Niklas Süle von den Bayern.

1. "Frankfurter Bub"

Der 22-Jährige ist gebürtiger Frankfurter, der bei Rot-Weiß Walldorf das Fußballspielen erlernte und später bei den Junioren für Eintracht Frankfurt (2006 bis 2009) und den SV Darmstadt 98 (2009) spielte. Süle war in der U12, U13 und in der U14 für die Eintracht im Einsatz und bildete zeitweise eine bärenstarke Innenverteidigung mit dem heutigen Freiburger Marc-Oliver Kempf. Im Interview mit unserer Zeitung erklärte Süle, dass es vor allem logistisch-zeitliche Gründe waren, die zum Wechsel von der Eintracht zu den "Lilien" geführt haben: Von Groß-Gerau aus, wo er zur Schule ging, war der Weg nach Darmstadt kürzer und einfacher als zum Frankfurter Riederwald.

2. Der Bundesligaspieler

In Darmstadt blieb Süle nur ein halbes Jahr und wechselte anschließend zur TSG Hoffenheim, für die er 108 Bundesligaspiele machte. Von dort wurde er im Sommer 2017 vom FC Bayern München weggelockt. Dort erhielt er einen Vertrag bis 2022. 20 Millionen Euro musste der deutsche Rekordmeister an die Hoffenheimer überweisen.

3. Der Nationalspieler

Süle gab am 31. August 2016 im Länderspiel gegen Finnland sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Bis heute kam er neun Mal in der Löw-Elf zum Einsatz. Mit dem Team gewann er 2017 den Confederations Cup. Ab der U16 durchlief Süle alle U-Nationalteams, inklusive der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016. Jetzt steht er im vorläufigen WM-Kader.

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Bei Rot-Weiß Walldorf hat Niklas Süle das Fußballspielen erlernt. Heute ist er bei Bayern München etabliert und Nationalspieler.

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4. Die Bayern-Säule

Von den Bayern wurde Niklas Süle zunächst als Backup für die Nationalspieler Jerome Boateng und Mats Hummels beziehungsweise Javi Martinez verpflichtet. Unter Jupp Heynckes rückte der Spanier wieder ins Mittelfeld vor, womit sich für den Youngster mehr Einsatzmöglichkeiten ergaben. Als Boateng im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid früh ausgewechselt werden musste, stand Süle seinen Mann und spielte einen mehr als soliden Part gegen das königliche Starensemble. In dieser Saison kam der Hüne (1,95 Meter/97 Kilo) auf 27 Bundesligaeinsätze. Eines seiner beiden Saisontore erzielte Süle ausgerechnet gegen die Eintracht, beim 4:1-Sieg am 32. Spieltag. Zudem sorgte er in der vergangenen Saison für einen etwas unglücklichen Rekord: Mit drei Eigentoren in einer Halbserie stellte er einen vier Jahrzehnte alten Liga-Rekord vom damaligen Hamburger Manfred Kaltz ein.  (lg)

 

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