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Fußball-Bundesliga: Die Bullen machen ernst

In Feierstimmung: der Leipziger Emil Forsberg. Foto: Huebner/Hufnagel (Jan Huebner) In Feierstimmung: der Leipziger Emil Forsberg.
Leverkusen/Leipzig. 

RB Leipzigs Sturmlauf an die Tabellenspitze der Bundesliga bleibt selbst dem Haus- und Hofblatt von Real Madrid nicht verborgen. „Dieses Leipzig macht wirklich ernst!“, schrieb die spanische Zeitung „Marca“ nach dem 3:2 in Bayer Leverkusen. Und die französische Tageszeitung „Le Figaro“ fragte: „Der Traum geht für Leipzig weiter. Wo wird das wohl hinführen?“

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Mehr als nur Geld

Das ist schon ein Paukenschlag: Aufsteiger RB Leipzig thront auf Tabellenplatz eins, drei Punkte vor dem Serien-Meister von der Isar.

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Das fragen sich viele. Denn die auch nach dem elften Spieltag weiter ungeschlagene Mannschaft von Coach Ralph Hasenhüttl avancierte mit dem achten Saisonsieg nicht nur zum besten Aufsteiger der Liga-Historie und ersten ostdeutschen Tabellenführer seit Hansa Rostock 1991. Sie überrascht auch immer wieder aufs Neue mit ihrer Gier nach Erfolg, ihrer Fitness und ihrem kompromisslosen Kampf bis zur letzten Minute. „Es ist schön, dass wir die Liga spannender machen“, sagte Hasenhüttl, dessen Gegenüber Roger Schmidt dem Konkurrenten schon jetzt einen Platz im kommenden Europacup prophezeite.

„Ich glaube schon, dass wir schwer zu schlagen sind“, sagte Hasenhüttl, der beim Training am Samstag wie die Spieler den Fans geduldig Autogramme gab. Und mit Blick in die Zukunft noch viel wichtiger: „Wir versuchen, unsere Limits selbst zu suchen“, sagte Hasenhüttl. Doch wo liegen die Grenzen? Vor den 27 752 Zuschauern in Leverkusen gab es nur wenige. Rückstände durch Kevin Kampl und Julian Brandt steckten die Leipziger problem weg. Dennoch bemerkte Sieg-Torschütze Willi Orban, man sei aktuell noch nicht zwangsweise eine absolute Spitzenmannschaft, weil die Gegentore „zu naiv“ waren.

Unschöner Eklat

Der Bundesliga-Neuling ließ sich am Freitagabend auch nicht von unverbesserlichen Chaoten stoppen, die versucht hatten, die Sachsen vor Auswärtsspielen einzuschüchtern. Auf der Fahrt mit dem Mannschaftsbus attackierten Vermummte rund einen Kilometer vor der Bay-Arena das Gefährt der Roten Bullen mit Farbbeutelwürfen. Hasenhüttl hatte nach dem Spiel nur Spott für die Chaoten übrig. „Einer hat aus zwei Metern daneben geworfen. Der soll beim nächsten Mal vielleicht von der Seite kommen, da ist der Bus breiter“, sagte er.

(dpa,sid)
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