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Bundesliga: Ex-Vorstandschef Bruchhagen drückt HSV die Daumen

Heribert Bruchhagen spricht bei einer Pressekonferenz zu Journalisten. Foto: Malte Christians/Archiv Heribert Bruchhagen spricht bei einer Pressekonferenz zu Journalisten.
Hamburg. 

Im Duell seiner einstigen Clubs fiebert Heribert Bruchhagen mit dem Hamburger SV bei dessen Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt mit. „Ich hoffe auf einen HSV-Sieg, auch wenn mir die Eintracht natürlich auch am Herzen liegt”, sagte der frühere Fußball-Funktionär dem „Hamburger Abendblatt”.

Der 69-Jährige war bei beiden Vereinen Vorstandsvorsitzender. Am 8. März musste er beim abstiegsbedrohten HSV nach nur 14 Monaten gehen. In Frankfurt hatte er von 2003 bis 2016 die Verantwortung als Vorstandschef getragen. Zu seinem Abschied bei den Hessen hatte er zwei Ehrenkarten auf Lebenszeit bekommen und wird diese am Samstag nutzen, um das Spiel der Hanseaten in Frankfurt im Stadion zu erleben.

Die Hamburger müssen gewinnen, um ihre Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten. Derzeit haben sie bei noch zwei Spielen zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. „Der HSV braucht sechs Punkte. Das traue ich dem Team zu”, sagte Bruchhagen der „Hamburger Morgenpost”. Er würde es sich wünschen, wenn der Club in der Liga bleibe, „denn der Klassenerhalt ist das höchste Gut”.

Der jüngste Aufschwung kam unter Trainer Christian Titz, der als Nachfolger des von Bruchhagen noch verpflichteten Bernd Hollerbach seit dem 12. März die Mannschaft betreut. In den vergangenen sechs Spielen holte er zehn Punkte. 

Bruchhagen denkt ohne Groll an seine HSV-Zeit zurück. „Wenn in Hamburg die Ergebnisse nicht stimmen, werden die Köpfe ausgetauscht, warum sollte es mir anders gehe?”, fragte er im „Abendblatt”. Er sei zwar nicht für alles verantwortlich gewesen, „aber ich trug die Gesamtverantwortung”. Er habe seinen „Frieden mit dem HSV geschlossen”.

(dpa)

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