FSV rettet Punkt in Cottbus

Die Planungen für die nächste Zweitliga-Saison nehmen beim FSV Frankfurt langsam Konturen an. Dank des Foulelfmeter-Treffers in der 87. Minute von Zafar Yelen rettete das Team von Trainer Benno Möhlmann am Sonntag einen Punkt beim Remis-König FC Energie Cottbus.
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Cottbus. 

Der Abstand des Tabellen-14. auf den Relegationsplatz schrumpfte allerdings - nach dem 2:0-Sieg des KSC gegen Union Berlin - auf sechs Zähler.

«Ich glaube, wir haben uns den einen Punkt hier verdient, weil wir 90 Minuten guten kämpferischen Einsatz gezeigt haben», meinte Ex-Profi Möhlmann. Seine Mannschaft habe die gesamte zweite Hälfte recht dominant gespielt. «Uns hilft jeder Punkt für den Klassenverbleib», ergänzte der FSV-Coach nach dem fünften Unentschieden der Cottbuser in Serie.

Die handverlesenen 16 mitgereisten FSV-Fans unter den 7900 Zuschauern im Stadion der Freundschaft feierten den achten Zähler der Frankfurter aus den vergangenen vier Spielen wie einen Sieg. «Es war ein klarer Kontakt und damit Elfmeter. Wir können froh über den dreckigen Punkt sein», sagte der vom Brasilianer Roger im Strafraum gefoulte Marcel Gaus zu den Protesten der Gastgeber. «Ich habe es nicht nötig, einen Elfer zu schinden.»

Der flinke Angreifer hatte sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt und ging dann nach einem Zweikampf mit Roger zu Boden. Yelen behielt die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich (87.). Dimitar Rangelow hatte Energie in der 19. Minute in Führung gebracht. Die Brandenburger warten seit fünf Spielen auf einen Sieg und sind mit 31 Punkten im Vergleich zum FSV (29) auch noch nicht ganz am sicheren Ufer.

«Ich bin maßlos enttäuscht und ungehalten», sagte Energie-Trainer Rudi Bommer nach der Partie. «Da führst du 1:0 und drängst nicht mit aller Macht auf das zweite Tor.» So wie es gelaufen sei, habe Frankfurt zurecht den Punkt mitgenommen. Bommer hatte als Profi unter anderem bei der Frankfurter Eintracht später dort auch kurz als Interimscoach gearbeitet.

(dpa)
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