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Grindel: DFB-Akademie teurer als geplant

DFB-Präsident Reinhard Grindel. Foto: Martin Schutt/Archiv DFB-Präsident Reinhard Grindel. Foto: Martin Schutt/Archiv
Erfurt. 

Der geplante Bau der neuen DFB-Akademie in Frankfurt ist mit dem bislang geplanten Etat nicht möglich. Das bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Freitag beim 42. Ordentlichen Bundestag in Erfurt. „Dabei zeichnet sich ab, dass der bisher in Aussicht genommene Kostenrahmen von 109 Millionen Euro nicht ausreichen wird. Wir erreichen damit eine Größenordnung, die einer breiten Legitimation durch die Basis bedarf”, sagte Grindel.

Daher wolle man im Laufe des kommenden Jahres die DFB-Delegierten zu einem Außerordentlichen Bundestag einladen, um über die konkrete Umsetzung des umstrittenen Projekts abstimmen zu lassen. „Wir müssen aufhören, diesen Bau nur als Umzugsprojekt zu sehen. Sondern es ist das Projekt für die Zukunft des DFB. Wir werden dort einen neuen DFB bauen, nicht nur bezogen auf ein Gebäude, sondern wir müssen die gesamte Organisationsstruktur modernisieren”, sagte Grindel.

Derzeit läuft ein juristisches Verfahren gegen den bislang geplanten Bau auf der Galopprennbahn in Frankfurt. Diese Zeit werde man nutzen, um das von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff verantwortete Projekt bei Regionalkonferenzen zu beraten, kündigte Grindel an. In der Akademie sollen alle sportlichen und logistischen Abläufe des Deutschen Fußball-Bundes zentralisiert werden.

(dpa)
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