Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Leipzig spielt wieder zu null: 2:0 gegen starke Bremer

Erstmals seit sechs Pflichtspielen spielt RB Leipzig wieder zu null. Mit dem 2:0 gegen Bremen verbuchen Werner und Co. 13 Punkte aus den Spielen, die sie im Anschluss an ihre Champions-League-Partien bestritten. „Uns gelingt, fokussiert zu bleiben”, meinte Hasenhüttl.
Traf für RB Leipzig zum 1:0: Naby Keita. Foto: Jan Woitas Traf für RB Leipzig zum 1:0: Naby Keita.
Leipzig. 

Nach sechs Pflichtspielen stand bei RB Leipzig wieder die Null. Nur vier Tage nach der Champions-League-Gala in Monaco feierte RB Leipzig einen schwer erkämpften 2:0 (1:0)-Erfolg gegen ein starkes Werder Bremen.

„Auch wenn es ein Arbeitssieg ist, es ist relativ egal. Wichtig ist es, solche Spiele zu gewinnen. Unsere Defensive hat gut funktioniert, es war wichtig, dass wir endlich mal zu null gespielt haben, es war lange her”, sagte RB-Keeper Peter Gulacsi. Letztmals hielt er sein Tor am 21. Oktober beim 1:0 gegen den VfB Stuttgart sauber. Und vorne ist Leipzig immer gefährlich. Naby Keita (34.) und Bernardo (87.) erzielten die Treffer in der Red Bull Arena.

Damit hat das Team von Ralph Hasenhüttl eine beeindruckende Bundesliga-Bilanz nach den fünf Spielen in der Königsklasse: Vier Siege, ein Unentschieden. „Es war diese Woche das große Thema bei den Jungs, dass wir die Spiele nach der Champions League gewinnen, mit Mentalität und Willen”, sagte der Cheftrainer und betonte: „Uns gelingt es jedes Mal, fokussiert zu bleiben.”

Er veränderte sein Team nur auf einer Position. Für Marcel Sabitzer, der nach einer Schulterluxation länger ausfällt, brachte der 50-Jährige Diego Demme in die Startelf. Im Sturm bekamen erneut Yussuf Poulsen und Timo Werner, der sein 50. Pflichtspiel im RB-Trikot (bislang 32 Treffer) absolvierte, den Vorzug.

Der Tabellen-16. stellte ebenfalls um. Nach dem 4:0 gegen Hannover setzte Trainer Florian Kohfeldt auf eine Dreierkette mit Sané, Milos Veljkovic und Niklas Moisander. Verstärkt wurde diese fast auf einer Linie mit den davor agierenden Thomas Delaney und Maximilian Eggestein. „Wir wollten direkt nach vorne spielen, es war aber schwierig, weil Bremen sehr kompakt mit einer Fünferkette hinten verteidigt hat. Es war ein hartes Stück Arbeit”, sagte RB-Kapitän Willi Orban.

In einer Phase, in der Bremen dank schneller Spieleröffnung eher aufs Kontern setzte, eroberte Leipzig den Ball. Werder verteidigte zunächst den Steilpass von Forsberg, doch der Ball landete bei Keita. Der Guineer (34.) traf mit einem präzisen Schuss aus 20 Metern per Innenpfosten ins Tor.

Nach dem Wechsel - Hasenhüttl brachte für Halstenberg (Oberschenkelprobleme) Bernardo - wurde Bremen immer stärker. Oft sah es jedoch nur bis zur Strafraumgrenze gefällig aus. In der 58. Minute gelang Bartels per Fallrückzieher der erste richtige Schuss aufs Tor. RB-Torhüter Peter Gulacsi war auf dem Posten. In der 72. Minute zog Max Kruse aus zwölf Metern ab, Gulacsi war erneut da. „Wir sind hier mutig aufgetreten. Daher war ich grundsätzlich mit unserer Leistung zufrieden, mit dem Ergebnis aber nicht”, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Auch in der Schlussviertelstunde lieferten sich die Teams im Dauerregen einen offenen Schlagabtausch. Leipzigs Poulsen (78.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, verzog freistehend nur knapp. Pavlenka rettete dann innerhalb von zwei Minuten zweimal gegen Bernardo, beim dritten Versuch in der 87. Minute war er machtlos gegen den platzierten Gewaltschuss. „Ich bin überglücklich über mein erstes RB-Tor und den Sieg. Nach dem Sieg in Monaco ist es umso wertvoller, in der Bundesliga nachzulegen”, sagte der Brasilianer.

(Von Frank Kastner, dpa)
Zur Startseite Mehr aus Fußball

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse