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Confed-Cup: Löw freut sich auf Mexiko - Nächstes Ziel ist das Finale

Für Joachim Löws Perspektivteam scheint es beim Confed Cup keine Grenzen mehr zu geben. Über die „sehr unangenehmen” Mexikaner soll der Weg von Torjäger Werner und Co. bis nach St. Petersburg führen.
Die deutschen Spieler feiern eines der Tore gegen Kamerung. Nach dem Einzug ins Halbfinale scheint nun alles möglich. Foto: Christian Charisius Die deutschen Spieler feiern eines der Tore gegen Kamerung. Nach dem Einzug ins Halbfinale scheint nun alles möglich. Foto: Christian Charisius
Sotschi. 

Der Aufenthalt von Fußball-Weltmeister Deutschland am Schwarzen Meer verlängert sich nach dem keinesfalls programmierten Vorstoß unter die besten vier Teams beim Confed Cup bis Freitag.

Und die letzte Etappe in Russland nach dem Halbfinale am Donnerstag gegen Mexiko wurde im Anschluss an das 3:1 (0:0) gegen Kamerun am Sonntagabend auch gleich benannt. „Das nächste Ziel ist, das Finale zu erreichen”, sagte der zweifache Torschütze Timo Werner. Das wird am kommenden Sonntag in St. Petersburg ausgetragen.

Joachim Löw war bereits nach seinem 100. Länderspielsieg als Bundestrainer mehr als zufrieden und auch begeistert von seinem Perspektivteam. „Ich bin wirklich stolz auf die Jungs, wie sie das in den ersten drei Spielen gemeistert haben”, sagte der 57-Jährige.

Ohne seine vielen tollen Weltmeister ist er nach Russland gekommen. Und nun spielen junge WM-Probanden wie Werner, Goretzka, Süle und Co. um den Titel mit. „Wir wollen noch nicht so vermessen sein und sagen: Wir wollen jetzt das Turnier gewinnen. Aber wir sind nicht hier, um zu sagen: Zweiter, Dritter oder Vierter zu werden, reicht uns”, sagte Werner selbstbewusst.

Als die deutsche Elf in der zweiten Hälfte gegen Kamerun richtig aufdrehte, spielte der 21 Jahre alte Angreifer von RB Leipzig eine Hauptrolle. Der Hoffenheimer Turnierneuling Kerem Demirbay legte das 1:0 vor, Turnierneuling Werner ließ die Treffer zwei und drei folgen. Ein Schönheitsfehler war das Anschlusstor von Vincent Aboubakar zum 1:2 für den Afrikameister, der nach der Roten Karte für Ernest Mabouka in der letzten halben Stunde in Unterzahl agieren musste.

Löw war gerührt nach seiner historischen 100-Siege-Bestmarke. Er dankte seinen engsten Mitarbeitern um Manager Oliver Bierhoff und natürlich allen Spielern, die in seinen elf Amtsjahren an den Erfolgen mitgewirkt hatten. Vor allem aber freut er sich auf zwei weitere hochkarätige Spiele in Russland.

„Mexiko ist eine sehr unangenehme Mannschaft”, sagte er zur nächsten Prüfung. Ein Vorteil für den DFB-Tross ist der Verbleib in Sotschi. Den anderen Endspielteilnehmer ermitteln am Mittwoch Europameister Portugal und Südamerika-Champion Chile in Kasan. „Ich bin sehr stolz und voll des Lobes”, sagte Löw zum bislang Erreichten. Der Weg mit seiner jungen Mannschaft in Russland ist aber noch nicht zu Ende.

(dpa)
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