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Mainz 05 so gut wie gerettet - 4:2-Sieg gegen Frankfurt

Der FSV Mainz 05 feiert einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Foto: Thomas Frey Der FSV Mainz 05 feiert einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Foto: Thomas Frey
Mainz. 

Der FSV Mainz 05 hat im Abstiegskampf riesige Moral bewiesen und kann so gut wie sicher für eine weitere Saison in der Fußball-Bundesliga planen.

Das Team von Trainer Martin Schmidt besiegte Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga nach 0:2-Rückstand mit 4:2 (0:1). Die Mainzer haben vor dem letzten Spiel beim 1. FC Köln einen Vorsprung von zwei Punkten und 20 Toren auf Relegationsrang 16.

Weil der Hamburger SV (16.) und der VfL Wolfsburg (15.) am letzten Spieltag aufeinandertreffen, ist ein Abrutschen der Mainzer auf Relegationsrang 16 nur noch bei einer eigenen Niederlage mit mindestens neun Toren Unterschied möglich. Die Fans stürmten nach Abpfiff der Partie Wolfsburg gegen Gladbach (1:1) bereits den Platz und feierten. Auch die Spieler ließen ihrer Freude im Kabinentrakt freien Lauf.

Jhon Cordoba (60. Minute), Stefan Bell (62.), der eingewechselte  Yoshinori Muto (77.) und Pablo De Blasis (90./Foulelfmeter) drehten ein emotionales Rhein-Main-Derby zugunsten der Mainzer. Nach Toren von Branimir Hrgota (42.) und  Haris Seferovic (50.) hatte Frankfurt schon mit 2:0 geführt. Über 90 Minuten gesehen war der DFB-Pokalfinalist ohne neun verletzte Spieler aber nicht konkurrenzfähig.

Die von Schmidt auf zwei Positionen umgestellten Mainzer begannen forsch und offensiv, doch die erste Großchance in dem Derby hatten die Gäste aus Frankfurt: Nach einer sehenswerten Kombination scheiterte Haris Seferovic (11.) am herauseilenden 05-Keeper Jannik  Huth, den Nachschuss setzte Talent Aymen Barkok über das Tor. 

Das Duell der beiden bis dato schlechtesten Rückrundenteams der Liga spielte sich aber auch in der Folge nahezu komplett in der Hälfte der Eintracht ab. Mainz attackierte immer wieder über die flinken  Pablo de Blasis und Bojan Krkic, erspielte sich kaum klare  Gelegenheiten. Den wuchtigen Schuss von Stürmer Cordoba (22.) konnte Lukas Hradecky mit einer Fußabwehr parieren. 

Umso überraschender der Führungstreffer der Kovac-Elf kurz vor der Pause: Nach einem langen Zuspiel des jungen Barkok tauchte Hrgota frei vor dem Mainzer Tor auf und schoss mit links ein. Ein Tiefschlag für die abstiegsbedrohten Mainzer, die bis zu diesem Zeitpunkt viel investierten und couragiert agierten.

Zur Halbzeit reagierte Schmidt, indem er mit Muto einen zweiten Stürmer brachte. Doch bevor der Japaner überhaupt in die Partie fand, schlug die Eintracht schon wieder zu: Torschütze Hrgota scheiterte mit seinem Kopfball noch an Huth, doch sein Stürmerkollege Seferovic drückte den Ball über die Linie und sorgte damit für die  vermeintliche Vorentscheidung für die SGE.

Doch damit wollten sich die Mainzer nicht abfinden. Nach einer Stunde brach der aktive Cordoba über die rechte Seite durch und hängte die Eintracht-Abwehr ab - mit einem satten Schuss traf er zum 1:2 und belebte damit die Hoffnungen die Hausherren. Nur zwei Minuten später köpfte Kapitän Bell nach einem Freistoß zum Ausgleich. Es war bereits das 19. Standard-Tor der 05er, die in dieser Kategorie die Bundesliga anführen.

Die Rheinhessen gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden und drückten auf ein drittes Tor. Belohnt wurden sie durch den eingewechselten Muto, der nach einer Flanke von Bojan Krkic ins lange Eck köpfte und sich anschließend bei seinem Jubellauf das Trikot auszog und das so wichtige Tor feierte. De Blasis erzielte per Elfmeter den Endstand in der Nachspielzeit. 

(Von Patrick Reichardt und Sebastian Stiekel, dpa)
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