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Platini vor FIFA-Berufungskommission

Michel Platini auf seinem Weg ins FIFA-Hauptquartier. Foto: Walter Bieri Michel Platini auf seinem Weg ins FIFA-Hauptquartier. Foto: Walter Bieri
Zürich. 

Der gesperrte UEFA-Präsident Michel Platini hat vor dem FIFA-Berufungskomitee in Zürich ausgesagt.

Der für acht Jahre suspendierte Chef der Europäischen Fußball-Union erschien am Morgen zu Fuß im Hauptquartier des Weltverbandes und wollte dort zu dem Einspruch gegen die seiner Meinung nach ungerechtfertigte Sperre Stellung nehmen. „Ich kämpfe nicht für meine Zukunft, aber gegen die Ungerechtigkeit”, sagte der 60 Jahre alte Franzose.

Die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission hatte Platini und FIFA-Präsident Joseph Blatter für jeweils acht Jahre gesperrt, die ermittelnde Kammer hatte wegen Korruptionsverdacht sogar einen lebenslangen Bann gegen die beiden Funktionäre gefordert.

Hintergrund ist eine Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA an Platini. Blatter hatte dies als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Präsidentenberater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt. Blatter soll am Dienstag vor der Berufungskommission aussagen. „Wenn ich mir etwas vorzuwerfen hätte, wäre ich in Sibirien und würde mich vor Scham verstecken. Mir geht es sehr gut, es gibt Schlimmeres im Leben”, sagte Platini.

Ein Urteil der Berufungskommission, die nur selten vorherige Urteile revidiert, könnte noch in dieser Woche fallen. „Wir werden sehen, was passiert. Vielleicht ist es noch nicht vorbei”, sagte Platini. Zuvor hatte er bereits einen möglichen Gang durch alle Instanzen bis hin zum Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt.

(dpa)
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