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RB Leipzig nach Rangnicks Wutrede in Frankfurt gefordert

Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick steht an der Seitenlinie. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick steht an der Seitenlinie.
Frankfurt/Main. 

Im Duell der beiden Europa-League-Teilnehmer steht RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt unter besonderer Beobachtung. Drei Tage nach dem peinlichen 2:3 gegen RB Salzburg will Trainer Ralf Rangnick eine andere Einstellung bei seinen Profis sehen. Eintracht Frankfurt hingegen möchte in der Bundesliga-Partie am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) die Euphorie aus Marseille mitnehmen.

Rangnick hatte am Freitag Sanktionen gegen einige Profis angekündigt, die sich in der Spielvorbereitung unprofessionell verhalten haben sollen. „Wir werden diese Spieler in die Spur bringen”, kündigte er sichtlich wütend an. Laut „Bild” (Samstag) sollen die beiden Franzosen Nordi Mukiele und Jean-Kévin Augustin zu spät zum Umziehen in die Kabine gekommen sein. Während alle den Platz verlassen hatten, sollen sie noch auf der Trainerbank gesessen und mit ihren Handys beschäftigt gewesen sein. Der Verein war für eine Stellungnahme am Samstag zunächst nicht zu erreichen.

Rangnick forderte von seiner Mannschaft „eine klare Reaktion” - und eine andere Einstellung: „Wir sind seit drei Monaten hinterher, dass eine Bewusstseinsänderung stattfindet.”

Der Einsatz von Nationalspieler Timo Werner (muskuläre Probleme) ist fraglich. „Timo wird nochmal individuell getestet. Wenn es ohne Risiko geht, würden wir uns freuen, wenn er spielen kann”, sagte Rangnick. Lukas Klostermann fällt wegen Knieproblemen weiter aus.

„Die wollen eine Reaktion zeigen”, prophezeite Frankfurts Chefcoach Adi Hütter. Bei der Eintracht hofft er auf eine „Initialzündung” nach dem überraschenden 2:1-Sieg am Donnerstagabend beim Vorjahresfinalisten Olympique Marseille. Zuletzt hatte die Eintracht in Bremen und Dortmund verloren, darf jetzt aber wieder auf den kroatischen Vize-Weltmeister Ante Rebic bauen. „Rebic wird mitunter eine Option sein, ja”, sagte Hütter über den Stürmer, der wegen diverser Verletzungen noch keine Bundesliga-Partie für den DFB-Pokalsieger in dieser Saison bestritten hat.

(dpa)

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