Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Anzeigen

Ribéry greift nach Europas Fußballer-Krone

Was für ein Ergebnis für die Fußball-Bundesliga! Gleich vier Spieler haben es unter die Top Sieben bei der Vorentscheidung zur Kür des Fußballer des Jahres in Europa geschafft. Bayerns Franck Ribéry darf nun von der Krone träumen.

Franck Ribéry gehört neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den drei Kandidaten. Foto: Andreas Gebert Franck Ribéry gehört neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den drei Kandidaten. Foto: Andreas Gebert

München. 

Für Franck Ribéry ist die mögliche Wahl zum Fußballer des Jahres in Europa auch eine Auszeichnung für den gesamten FC Bayern. «Das macht mich stolz, ich bin so glücklich - für mich, die ganze Mannschaft, den ganzen Verein», sagte der Franzose auf der Homepage des FCB.

«Der ganze FC Bayern freut sich mit Franck Ribéry», betonte der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge, «er hat sich das absolut verdient. Nun wünschen wir ihm natürlich, dass er die Wahl gewinnt».

Die Mitkonkurrenten sind zwar keine Geringeren als der zigfache Weltfußballer Lionel Messi und dessen Dauerrivale Cristiano Ronaldo. Aber während Messi mit dem FC Barcelona lediglich die spanische Meisterschaft gewann und Ronaldo mit Real Madrid sogar gänzlich ohne größeren Titel in der vergangenen Saison blieb, räumte Ribéry mit den Bayern kräftig ab. «Ich glaube, ich habe ein sehr gutes Jahr gespielt», sagte Ribéry und sprach von einer «perfekten Saison».

Er hat mit dem FC Bayern praktisch alles gewonnen. «Warum nicht auch diesen Titel?», meinte der 30 Jahre alte Nationalspieler der Équipe Tricolore. Aber selbst, wenn es nicht klappen würde, sei er «schon glücklich».

Stolz kann der FC Bayern, aber auch die Bundesliga schon vor der endgültigen Wahl am 29. August sein. Denn sage und schreibe vier Erstliga-Profis schafften es unter die Top Sieben. Drei kommen vom Champions-League-Gewinner, einer vom Finalisten: Endspieltorschütze Arjen Robben wurde Vierter vor Borussia Dortmunds Robert Lewandowski sowie den deutschen Nationalspielern Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger. Vorjahressieger Andres Iniesta vom FC Barcelona schaffte es dagegen nicht mal unter die besten Zehn.

Das Resultat dürfte auch schon ein Fingerzeig für die Wahl zum Weltfußballer sein. Selbst wenn die Statistik der vergangenen 13 Jahre nicht zwangsläufig für einen Spieler des FC Bayern spricht.

Nur viermal wurde ein Akteur des Champions-League-Siegers seit 2000 anschließend auch zum Weltfußballer gewählt. 2007 Kaka, damals AC Mailand, 2008 Ronaldo, damals in Diensten von Manchester United, und 2009 sowie 2011 Messi. Der argentinische Fußball-Gigant räumte den Preis - seit 2010 offiziell von der FIFA als Ballon d'Or verliehen - in den vergangenen vier Jahren ab. Messi wurde auch 2011 zu Europas Fußballer des Jahres gekürt.

Diesmal könnte Frankreichs Dribbel-Gigant Ribéry erst in Monaco am Ende dieses Monats und dann auch noch in Zürich im Januar nächsten Jahres der große Gewinner sein. Dann käme dem Triple mit dem FC Bayern auch noch das ganz persönliche Double hinzu und manch einer dürfte ausrufen: «Vive, le roi Ribéry» (Es lebe König Ribéry).

(Von Jens Marx, dpa)
Zur Startseite Mehr aus Fußball
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wieviel ist 10 - 7: 




Mehr aus Fußball
Danny Blind folgt Hiddink als Bondscoach
Der bisherige Assistent Danny Blind (r) übernimmt als Bondscoach den Job von Guus Hiddink. Foto: Kien Van Weel

Zeist. Danny Blind wird neuer niederländischer Fußball-Nationaltrainer und damit Nachfolger von Guus Hiddink. mehr

clearing
Di Santo will bleiben - Elia und Obraniak freigestellt
Franco Di Santo will in Bremen bleiben. Foto: Jörg Sarbach

Bremen. Der umworbene Torjäger Di Santo bleibt Werder wohl erhalten. Zum Trainingsstart brachte der Argentinier die Botschaft mit, gern bleiben zu wollen. Ein Duo soll den Club dagegen unbedingt verlassen. mehr

clearing
Schwedens kleine EM-Könige begeistern bei U21-Triumph
Patrik Carlgren stemmt den EM-Pokal in die Luft. Foto: Filip Singer

Prag. Schwedens U21 war nicht die beste Mannschaft. Aber die neuen Europameister um Elfmeterheld Carlgren zeigten auch gegen Deutschland-Bezwinger Portugal, dass sie das beste Kollektiv hatten. mehr

clearing
Blatter nicht beim WM-Finale der Frauen
Joseph Blatter wird nicht zum Finale der Frauen-WM reisen. Foto: Steffen Schmidt

Vancouver. FIFA-Präsident Blatter reist mitten im Korruptionsskandal im Weltverband nicht zum Frauen-WM-Finale in Kanada. Er hat ein reines Gewissen, betonte er indes in einem Interview. Korruption müsse man ihm erst einmal beweisen. mehr

clearing
Atlético holt Jackson Martínez für 35 Millionen Euro
Jackson Martínez (l) wechselt zu Atlético. Foto: Juan Carlos Romo

Madrid. Der spanische Spitzenclub Atlético Madrid verpflichtet den kolumbianischen Fußball-Profi Jackson Martínez vom FC Porto. Wie die Portugiesen am Mittwoch bekanntgaben, zahlen die Madrilenen für den Angreifer die vertraglich festgelegte Ablösesumme von 35 Millionen Euro. mehr

clearing
David Fischer bleibt Geschäftsführer bei Kickers Offenbach

Offenbach. David Fischer bleibt überraschend doch Geschäftsführer beim Regionalligisten Kickers Offenbach. Wegen Differenzen mit dem Präsidium war erwartet worden, dass der Aufsichtsrat die Trennung am Dienstagabend bestätigt. mehr

clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2015 Frankfurter Neue Presse