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SV Darmstadt rudert zurück: Künftig kein Sportdirektor mehr

Rüdiger Fritsch. Foto: Patrick Seeger/Archiv Rüdiger Fritsch. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Darmstadt. 

Nach der Trennung von Sportdirektor Holger Fach wird der Fußball-Bundesligist Darmstadt 98 den vakanten Posten nicht neu besetzen. „Die Darmstädter Welt ist zu klein für einen Sportdirektor”, sagte Vereinspräsident Rüdiger Fritsch der „Bild”-Zeitung (Dienstag). „Wir hatten das gut gedacht, aber es war zu viel gewollt. Jetzt machen wir eine Rückbesinnung. Es ist besser, wenn man aus einigen Dingen lernt.”

Fach war erst zu Saisonbeginn vom Kader-Planer zum Sportdirektor aufgestiegen. Zuvor hatte sich der im Sommer zum FC Augsburg gewechselte Trainer Dirk Schuster jahrelang um diesen Bereich mitgekümmert. „Wir sind vorher mit schmalen Strukturen gut gefahren. Es ist besser, wenn wir in der Familie bleiben. Darmstadt hat auch keine Verwendung für einen Sportdirektor, der plant, wie wir uns in ein paar Jahren im Ausland präsentieren”, sagte Fritsch zur Entscheidung. „Wir sind froh, wenn wir geradeaus laufen können.”

Als Nachfolger für den entlassenen Norbert Meier suchen die Südhessen nun einen Trainer, der auch für die Kaderplanung zuständig sein soll. Der neue Coach soll seine Arbeit spätestens Anfang Januar aufnehmen. In den letzten zwei Bundesligaspielen vor der kurzen Winterpause gegen Bayern München und bei Hertha BSC wird Interimstrainer Ramon Berndroth das Tabellen-Schlusslicht betreuen.

(dpa)
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