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Stanislawski wäre nur als Feuerwehrmann eingesprungen

Holger Stanislawski. Foto: Christian Charisius/Archiv Holger Stanislawski. Foto: Christian Charisius/Archiv
Hamburg. 

Holger Stanislawski strebt nicht mit aller Macht auf die Fußball-Trainerbank zurück. „Da muss schon ein Trainerjob kommen, der zu 100 Prozent passt”, sagte der langjährige Profi, Manager und Trainer der „Fußball-Bild” (Dienstag). Ende 2016 wäre es jedoch fast soweit gewesen, als der Erstliga-Letzte Darmstadt 98 bei ihm anfragte.

„Darmstadt war einer von bestimmt zehn Clubs, mit denen ich seit meinem Ende in Köln gesprochen habe. Ich hätte es sogar gemacht, aber nur zu meinen Vorstellungen”, verriet er. Und meinte damit, dass er nur als Retter eingesprungen wäre. „Als Feuerwehrmann alles versuchen, dass Darmstadt in der Liga bleibt, wäre möglicherweise spannend gewesen.”

Die Hessen aber suchten nach einer längerfristigen Lösung und holten Torsten Frings. „Darmstadt wollte eine Lösung, die schon über die Saison hinausgeht, den Abstieg mit einrechnet. Aber mit einem Abstieg im Gepäck, in der 2. Liga einen Neuanfang starten, halte ich für brutal schwierig und den falschen Weg”, betonte Stanislawski.

Nach dem Ende seines Engagements im Sommer 2013 beim 1. FC Köln hat sich der 47-Jährige umorientiert, ist in Hamburg Chef eines Supermarktes. Dieses Projekt laufe „großartig”, sagte er.

(dpa)
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