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Veh kritisiert Trend zu unerfahrenen Bundesliga-Trainern

Der Trainer Armin Veh. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Der Trainer Armin Veh. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Bonstetten. 

Armin Veh hält den Trend der Fußball-Bundesliga zu jungen Trainern für riskant. „So leicht wie heute, Bundesliga-Trainer zu werden, war es noch nie”, sagte der 56-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Er hab zwar auch im Alter von 29 Jahren als Trainer angefangen. „Aber ich musste schon dreimal Meister werden und aufsteigen bis ich dann eine Chance bekommen hab' in der Bundesliga.”

Seit seiner Beurlaubung bei Eintracht Frankfurt im März 2016 ist Veh ohne Job. Stattdessen bekam ein 31 Jahre alter Newcomer wie Domenico Tedesco vor einigen Wochen den Trainerposten beim FC Schalke 04. Auch der neue Trainer von Mainz 05, Sandro Schwarz, hat noch keine Erfahrung als Bundesliga-Coach. „Heutzutage ist es ja sogar möglich, dass man mit einer Drittliga-Mannschaft absteigt und trotzdem Bundesliga-Trainer wird”, sagte Veh mit Blick auf Schwarz, der zuvor mit der zweiten Mannschaft der Mainzer in die Regionalliga abgestiegen war. „Wonach soll man denn da noch gehen? Nur nach Sympathie, nach Einfachheit, oder nur nach Alter?”

(dpa)
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